Fussball – DFB-Pokal: Wölfe erleben 1:6-Debakel gegen RB Leipzig

Weghorst und das „extrabittere“ Kapitäns-Debüt

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Erstmals (trauriger) Kapitän: Wout Weghorst (l.).

Wolfsburg – So kleinlaut hat man den großgewachsenen Torjäger selten erlebt.

Wout Weghorst stellte sich als einziger VfL-Profi nach dem 1:6-Debakel im Pokal gegen RB Leipzig den Journalisten – und hatte spürbar an der herben Enttäuschung nach Monaten der Unbesiegbarkeit zu knabbern.

Immerhin durfte der Holland-Knipser das allererste Mal überhaupt seit seinem Wechsel nach Wolfsburg die Kapitänsbinde tragen, weil die angestammten Spielführer allesamt verhindert waren. „Eine Ehre und ein Riesen-Kompliment, das macht mich sehr stolz. Aber natürlich habe ich mir das Spiel so nicht vorgestellt, das ist extra-bitter“, seufzte Weghorst nach seiner misslungenen Premiere mit der Regenbogen-Binde am Arm. „Sechs Tore: Das darf nicht passieren. In sechs Minuten läuft bei uns alles falsch, was falsch laufen kann“, kritisierte er. Wenngleich ihm so eine Schmach mit den Wölfen schon einmal in München widerfahren war. „Aber das ist gar nicht zu vergleichen. 55 Minuten lang waren wir die bessere Mannschaft, doch im letzten Drittel fehlt uns die letzte Überzeugung.“ Die muss der VfL nun schnell wiederfinden vor dem Bundesliga-Auftritt in Dortmund. Weghorsts Appell: „Kopf hoch, es geht wieder weiter. Das müssen wir, das können wir auch.“

ib

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