Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz zeigt starke Leistung

5:1 – Von wegen Offensivproblem!

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Kommt ein Wolfsburger geflogen... Marcel Kröger (l.) erfuhr mit dem VfL Wahrenholz durchaus Gegenwehr vom VfR Eintracht Nord Wolfsburg. Doch am Ende setzte sich die Klasse des Taterbusch-Teams beim 5:1-Sieg eindeutig durch.

Wahrenholz. Wer dem VfL Wahrenholz nach der Nullnummer gegen Mörse ein Offensivproblem andichten wollte, wurde am gestrigen Sonntag prompt Lügen gestraft.

Beim 5:1 (1:0) gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg präsentierte sich das Taterbusch-Team „von hinten bis vorne gut“, urteilte Trainer Torben Gryglewski.

Sein Fazit ließ sogar erahnen, dass die Schwarz-Gelben an diesem fünften Spieltag die beste, weil konsequenteste Saisonleistung über volle 90 Minuten abriefen. „Es hat vieles gepasst“, registrierte Gryglewski angetan.

Die Eintracht aus Wolfsburg hätte sich keineswegs als schlechter Gegner vorgestellt. „Sie hatten gute Einzelspieler dazwischen. Wenn man sie zur Entfaltung kommen lässt, kann man ein Problem bekommen.“ Doch die Gastgeber traten präsent und knallhart in den Zweikämpfen auf. Lars Koch zudem ganz abgezockt. Nach einem weiten Schlag und einer Kopfball-Verlängerung von Sturm-Nebenmann Marcel Kröger setzte sich die Wahrenholzer Nr. 7 durch und hämmerte den Ball zur Führung in die Maschen (26.).

Dabei blieb es bis zur Pause, weil speziell der starke Andre Haven das Glück nicht gepachtet hatte. Erst ein Nachschuss von der Strafraumkante, dann ein leicht touchierter Kopfball knapp am Tor vorbei.

Doch kurz nach Wiederbeginn fiel das überfällige 2:0. „Eine Energieleistung“, meinte Gryglewski zur Vorarbeit von Koch und der Vollendung von Kröger (47.). Spätestens nach dessen zweitem Streich acht Minuten später zum 3:0 nach Pass von Konstantin Kutz waren die Wahrenholzer Weichen gestellt.

Daran änderte auch der Schönheitsfleck zum 3:1 nicht. „Ein Elfer-Geschenk“, winkte Gryglewski nach dem angeblichen Foul von Chris Hartmann ab. VfL-Keeper Bastian Mechelk parierte den ersten Versuch sogar noch, doch der Schiedsrichter ließ den Strafstoß wiederholen.

Letztlich Makulatur. Wahrenholz zeigte eine „gute Reaktion“ und fand mit Kopfballtoren von Hartmann und Niklas Germer auch eine alte Stärke wieder: Standards. „Endlich mal wieder“, war Gryglewski erleichtert. „Wir haben ein bisschen darauf gewartet.“

Von Ingo Barrenscheen

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