Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz-Coach Volker Streilein unkt vor Gastspiel in Vorsfelde

Warum nicht mal zu zehnt anfangen!?

Auf der Jagd nach weiteren Punkten: Der VfL Wahrenholz (r. Lars Koch) gastiert am Sonnabend beim SSV Vorsfelde II. Foto: ib

ib Wahrenholz.

Als am Mittwoch die Nachricht vom Bezirks-Ausschuss eintrudelte, ging Volker Streilein die Hutschnur hoch: Vier Spiele Sperre für Jan Bendig nach der Notbremse von Gifhorn! „Ich komme mir vor wie der Jürgen Klopp der Bezirksliga“, wetterte der Coach des VfL Wahrenholz, der sich schon beim Heimspiel gegen den TSV Wolfsburg benachteiligt gefühlt hatte.

Andererseits brachte der Platzverweis eine verrückte Idee vor dem nächsten Auswärtsspiel am morgigen Sonnabend (15 Uhr) beim SSV Vorsfelde II zu Tage: Mit zehn Mann hätte sein Team beim 2:0-Befreiungsschlag an der Eyßelheide „richtig gut gespielt“, so Streilein. Ein häufiges Phänomen. Der VfL-Coach machte die Probe aufs Exempel, ließ im Training bewusst in Über- und Unterzahl spielen. Und siehe da! Es gewann immer das dezimierte Team. „Vielleicht sollte ich in Vorsfelde mit zehn Mann beginnen. Auf so eine Idee ist auch noch keiner gekommen“, unkte Streilein.

Spaß beiseite. Wahrenholz wird wohl eine Startelf aufbieten. Die punktuell ein anderes Gesicht haben wird. In jedem Fall feiert Florian Raile sein Pflichtspiel-Debüt für Stammkeeper Bastian Mechelk (Urlaub). Streilein hat sich ohnehin überlegt, da das Taterbusch-Team zwischen Gut und Böse rangiert, bis zum Saisonende vermehrt die bisherigen Reservisten reinzuschmeißen. „Das ist jetzt meine Aufgabe. Sie sollen zeigen, dass sie es können.“ Und sich für die Zukunft empfehlen.

Beim Gedanken an die Partie in der Eberstadt reibt sich der VfL-Coach vergnügt die Hände: „Darauf freue ich mich. Vorsfelde ist – nach uns – die spielstärkste und taktisch bestausgebildetste Mannschaft in der Liga.“ Der starke Aufsteiger (7.) sei „gut unterwegs“. Streilein hofft auf ein richtig schönes Spiel: „Wir wollen den Wölfen nebenan Konkurrenz machen.“

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