Fußball – Bezirksliga B: VfL nach 3:1 an Spitze

Wahrenholzer Wachablösung!

Er machte den Deckel drauf: Marcell Meyer (r.) war am späten Wahrenholzer 3:1-Heimsieg gegen den TSV Vordorf maßgeblich beteiligt. 
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Er machte den Deckel drauf: Marcell Meyer (r.) war am späten Wahrenholzer 3:1-Heimsieg gegen den TSV Vordorf maßgeblich beteiligt. 

Wahrenholz – Wie hätte Wim Thoelke früher mit seinem legendären Luftsprung gesagt: Wir sind der Meinung, das war spitze! Respektive ist spitze.

Denn der VfL Wahrenholz sorgte am gestrigen Sonntag durch den verdienten 3:1-Heimerfolg gegen den TSV Vordorf für die Wachablösung in der Fußball-Bezirksliga B und grüßt nun selbst vom Platz an der aktuell kargen Herbstsonne.

„Das interessiert mich gar nicht“, wiegelte VfL-Coach Thorsten Thielemann aber umgehend ab. Seine volle Aufmerksamkeit galt den drei Punkten und der dahinter stehenden Performance. „Wir waren einfach geiler, wollten den Sieg mehr“, freute sich Thielemann über die Winner-Mentalität in der zweiten Halbzeit.

Die ersten 45 Minuten hingegen wären eher „ein Abtasten“ beider Mannschaften gewesen. „Keiner wollte so richtig sein Pulver verschießen.“ Insofern wertete er den 1:1-Zwischenstand auch als leistungsgerecht, wenngleich die Schwarz-Gelben in Front gezogen waren. Ein Schubser gegen Marcell Meyer im Strafraum führte zu einem Elfmeter, den Jan-Patrick Schön souverän verwandelte (14.). Doch einmal hätten seine Schützlinge geträumt und zack stand es 1:1, bemängelte Thielemann. Ein Freistoß in den Sechzehner wurde lang und länger, im Gewühl vor seinem Kasten verlor VfL-Keeper Philipp Koch etwas den Überblick. Ein Gegentreffer, der auf seine Kappe ging.

Doch Koch hätte diesen Lapsus in der 80. Minute wieder ausgebügelt, so Thielemann. In einer 1:1-Situation verhinderte der Schlussmann den Rückstand. Erst dadurch konnte Wahrenholz zur Schlussoffensive blasen. Joker Jan Evers erwies sich als Glücksgriff und beförderte die Kugel nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit Glück und Geschick zum 2:1 über die Linie (90.). Als Meyer dann in der Nachspielzeit den Sack endgültig zuschnürte, kannte der Jubel beim Taterbusch-Team keine Grenzen mehr. Thielemann strahlte: „Kompliment, wie wir gekämpft haben. Die ganze Mannschaft hat in der zweiten Hälfte funktioniert.“ VON INGO BARRENSCHEEN

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