Fußball – 1. Kreisklasse 1: Otto gibt alles für den VfL II

Wahrenholzer Kämpferherz

Setzt wichtige Akzente im Abstiegskampf: Leon Otto von Wahrenholz II preist im Duell um den Ligaerhalt den Kampf an.
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Setzt wichtige Akzente im Abstiegskampf: Leon Otto von Wahrenholz II preist im Duell um den Ligaerhalt den Kampf an.

Wahrenholz – Es gibt Fußballer, die je nach Laune alles reinwerfen. Es gibt aber auch Spieler wie Leon Otto, die immer alles geben. Der Linksverteidiger des 1. Kreisklassisten VfL Wahrenholz II ist ein Mentalitätsmonster des Teams vom Taterbusch, wie im IK-Liga-Talk klar wird.

Immer für den VfL

Seit nunmehr zwölf Jahren schnürt Otto seine Stiefel für den VfL Wahrenholz. Nie hatte er die Farben gewechselt. Titel heimste der 22-Jährige als Aktiver zwar noch nicht ein, blickt aber auf viele schöne Momente zurück. Darunter der Aufstieg vergangenes Jahr mit der Reserve und ein besonderes Tor. Mitte Oktober 2018 erzielte Otto bereits nach zwei Minuten den 1:0-Siegtreffer im Derby gegen Schönewörde. „Richtig geil“, findet er.

Torhüter auf Abruf

Begonnen hatte Otto zu Beginn seiner Laufbahn als Stürmer. „In der D-Jugend hat der Coach gemerkt, das funktioniert nicht“, scherzt der VfL-Akteur, der fortan als Linksverteidiger eingesetzt wurde. In der A-Jugend kam er gar als Keeper zum Einsatz, bekleidete diese Rolle zuletzt zweimal ersatzweise bei der VfL-Zweitvertretung. Darunter beim 3:5 jüngst in Brome. Bitter: Seine Truppe hatte schon 3:0 geführt, unterlag trotzdem. „Wir sind eingebrochen, das passiert zu oft in dieser Saison“, beklagt Otto.

Alles über den Kampf

Im Rennen um den Klassenerhalt setzt der 22-Jährige alles auf den Kampf. Auf dem Platz gibt er auch immer alles. „Ich stehe im Dienst des Teams“, meint er. Beleg: Otto steht in der aktuellen Serie bereits bei neun Gelben Karten. Eine Kämpfernatur, die der VfL II im Abstiegskampf dringend gebrauchen kann. Auch sein Trainer Ralph Meyer lobt das: „Da haben wir zurzeit wenige von, sonst würde es anders aussehen.“

Dem VfL Treue halten

Dass er jemals für einen anderen Verein aufläuft, schließt Otto kategorisch aus. Derzeit studiert er Berufschullehramt in Magdeburg, lebt dort in einer WG. Er möchte gern zurückkommen. Immerhin hat er vieles in Wahrenholz zu erledigen. Nebenbei trainiert er noch die C-Juniorinnen des Vereins, holte mit der Truppe dieses Jahr die Meisterschaft. Doch ein Titel in der Vitrine Ottos. „Endlich mal“, unkt er.

Ausblick Bergfeld

Im Abstiegskampf sieht Otto sein Team nicht chancenlos, trotz des schweren Restprogramms. Der kommende Heimgegner Fortuna Bergfeld (So., 13 Uhr) ist dabei wohl der einfachste Kontrahent. Otto: „Definitiv ein schlagbarer Gegner. Punkte wären wichtig.“ rp

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