Fußball – Bastian Mechelk und Niklas Germer sammeln gegen den VfL Wolfsburg Erfahrung gegen Profis

Wahrenholzer Duo hat „jede Minute genossen“

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Auf Niklas Germer (r.) kam im zweiten Durchgang viel Arbeit in der Defensive der Amateur-Auswahl zu.

ar Gifhorn. Unterschiedlicher hätten die beiden Halbzeiten nicht sein können. Während sich die Veltins-Auswahl in der ersten Halbzeit gegen die Fußball-Profis vom VfL Wolfsburg überraschend stark präsentierte, kassierten sie im zweiten Durchgang satte zehn Gegentreffer.

Für das Duo vom VfL Wahrenholz war das Duell mit dem Bundesligisten trotz der 0:14-Niederlage eine schöne Erfahrung.

Während Torhüter Bastian Mechelk in Hälfte eins im Kasten stand, lief Niklas Germer in den zweiten 45 Minuten in der Defensive auf. Der etatmäßige Mittelfeldspieler wurde in der Dreierabwehrreihe eingesetzt und bekam die Offensivpower der Wölfe zu spüren. Davon ließ er sich die gute Stimmung aber nicht verhageln: „Es war eine schöne Erfahrung. Ich habe jede Minute genossen.“ Die Umstellung auf die etwas ungewohnte Position in der Abwehr-Zentrale war für Germer „kein Problem“.

Mechelk zeigte in der ersten Halbzeit drei schöne Paraden und war anschließend „ganz zufrieden. Es hätten ein paar 1:1-Situationen mehr sein können, aber es hat Spaß gemacht.“ Unter dem Applaus der Zuschauer bewahrte der Wahrenholzer Schlussmann gegen Bas Dost und zweimal gegen Paul Seguin seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand. Ein bisschen ärgerte sich Mechelk aber doch: „Bis zur 28. Minute haben wir gut nach vorne gespielt. Wenn wir in Führung gegangen wären, dann wäre hier Highlife gewesen.“ Die Chancen dazu hatten die Amateure, aber auch Koen Casteels im Wolfsburger Kasten bot eine souveräne Vorstellung.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Es wurde das eigentlich von Beginn an erwartete Spiel auf ein Tor. „Ich glaube, es gab in der Pause einen Einlauf. Wenn die Wolfsburger mit der ersten halben Stunde zufrieden waren, zweifle ich am Trainer“, mutmaßte Mechelk. Germer ärgerte sich etwas darüber, „dass es hinten raus so hoch geworden ist. Wir haben zu viele Bälle rausgeschlagen. Wir hätten ein bisschen mutiger spielen können.“

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