Fußball – Wochenpokal beim VfL Vorhop: Wittingen kommt gegen HSV erst in der zweiten Halbzeit in Schwung

Wahrenholz präsentiert sich bärenstark

Tänzchen gefällig!? Der VfL Wittingen/S. (l. Marcus Rötz) benötigte gegen den SV Hankensbüttel (Torben Lange) eine gewisse Anlaufzeit, gewann sein Auftaktspiel in Vorhop am Ende aber 2:0.

Vorhop. Tag zwei des Vorhoper Wochenpokals: Auftritt der beiden Bezirksligisten aus Wahrenholz und Wittingen. Während sich die Kicker vom Taterbusch bärenstark präsentierten, ließen die Brauereistädter fußballerisch noch einige Wünsche offen.

VfL Wahrenholz –

TSV Schönewörde 6:0 (4:0)

Der VfL Wahrenholz gab sich im Spiel gegen den Nachbarn aus Schönewörde keine Blöße. Die Schwarz-Gelben vom Taterbusch ließen den Ball und den Gegner von Beginn an laufen. Den Schönewördern blieb über die gesamte Spielzeit eigentlich nur die Möglichkeit, die Bälle aus der Gefahrenzone vorm und im eigenen Strafraum zu klären. Nach zehn Minuten klingelte es aber zum ersten Mal im TSV-Kasten, als Jan-Patrick Schön per Strafstoß zum 1:0 traf. Das 2:0 durch Daniel Müller war dann die logische Folge des Spielverlaufs. Marcel Meyer und erneut Schön setzten kurz vor dem Seitenwechsel noch zwei Treffer oben drauf: 4:0 – ganz stark!

Auch im zweiten Durchgang war der Bezirksligist drückend überlegen. Immer wieder rückten die Wahrenholzer Ketten dichter und dichter an das Schönewörder Gehäuse. Teils klarste Einschussmöglichkeiten waren die Folge. Dass es am Ende nur 6:0 stand, war emsigen Schönewördern Abwehrbeinen zu verdanken, die oft in letzter Sekunde klären konnten. Die beiden weiteren Treffer durch Brian Kessler und Maurice Kutz konnten aber auch sie nicht verhindern.

Tore: 1:0 Schön (10., FE), 2:0 Müller (15.), 3:0 Meyer (28.), 4:0 Schön (30.), 5:0 Kressler (44.), 6:0 M. Kutz (55.).

VfL Wittingen/S. –

SV Hankensbüttel 2:0 (0:0)

Deutlich schwerer tat sich der zweite Bezirksligist aus Wittingen gegen den SV Hankensbüttel. Der Aufsteiger fand zunächst kein Mittel gegen die motivierten und gut sortierten HSV-Kicker. Und verstecken brauchten sich die Mannen von Coach Jens Meyer ganz und gar nicht, drei dicke Chancen hatten sie, vergaben sie aber auch eher fahrlässig. Häufig musste Schiedsrichter Dennis Laeseke in seine Pfeife blasen und kleine, aber unfeine Nickligkeiten unterbinden.

Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Blatt dann doch zugunsten des VfL. Hankensbüttel fand offensiv kaum noch statt, was den Wittingern mehr Raum nach vorne brachte. Mit gnadenloser Effektivität sorgten sie dann auch mit zwei Treffern für die Entscheidung. Handballer-Leihgabe Stefan Tietz netzte in der 46. Minute zum 1:0 ein, ehe Marcel Liedtke fünf Minuten später mit dem 2:0 alles klar machte.

Tore: 1:0 Tietz (46.), 2:0 Liedtke (51.).

Am heutigen Mittwoch machen die Auftaktsieger vom Wesendorfer SC und VfL Wahrenholz den Finaleinzug unter sich aus. Weiter misst sich der TSV Grußendorf mit dem VfL Wittingen/Suderwittingen. Die Spiele in Vorhop werden etwas später, erst gegen 18.15 Uhr, angepfiffen.

Von Kai Schüttenberg

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