Fußball – Bezirksliga: 4:2-Sieg, aber Sorgen um Hartmann

Wahrenholz meldet sich zurück

Zurück in der Erfolgsspur: Marlon Jansen (l.) und der VfL Wahrenholz setzten sich im Spitzenspiel in Fallersleben mit 4:2 durch.

Lauingen – Bevor irgendjemand auf die Idee kommen mag, dem VfL Wahrenholz eine mögliche Herbst-Depression andichten zu wollen, hat der personell arg gebeutelte Fußball-Bezirksligist die passende Antwort auf die zwei Heimniederlagen zuletzt gegeben.

Mit einem 4:2-Erfolg beim VfB Fallersleben biss sich das Taterbusch-Team in der Spitzengruppe fest.

Von einem Formloch hätte so oder so nicht die Rede sein können, pointierte der Wahrenholzer Übungsleiter Thorsten Thielemann. Die Ergebnisse zuletzt seien dem Aderlass geschuldet gewesen. „Gegen Mörse waren wir schon wieder auf dem aufsteigenden Ast gewesen.“ Diese Ansätze weiteten die Schwarz-Gelben gegen das Team aus der Hoffmannstadt zu einer gut 80 Minuten lang absolut überzeugenden Vorstellung aus. Die zwei späten Gegentore bildeten allerdings weniger den faden Beigeschmack als die potenziell längere Zwangspause für Christopher Hartmann: Beim Abwehrchef, Torschütze per Kopfball zum 4:0 (78.), brach kurz vor Schluss die alte Verletzung im Oberschenkel wieder auf. „Das ist der Wermutstropfen“, so Thielemann.

Ansonsten reiste er gutgelaunt wieder ab. „Wir haben in der ersten Halbzeit echt gut gestanden und super Konter herausgespielt.“ Simon-Miles Soika, nach einer Ewigkeit wieder in den Sturm beordert, brachte das Leder im zweiten Anlauf zur Führung im Tor unter, Flügelflitzer Lars Koch sorgte bis zur Pause für ein komfortables Polster und hätte seine Leistung noch mit zwei weiteren Treffern krönen können, doch Fallersleben klärte die Schüsse jeweils knapp vor der Linie.

Zwar warf das Heimteam nach dem Wechsel alles nach vorne, kam aber nur bis zur Strafraumkante. Erst am Ende hätte sein Team dann defensiv ein wenig „rumgezuppelt“, meinte Thielemann. Letztlich unerheblich. Der VfL ist wieder im Fluss und überflügelte den starken Neuling im Klassement.

VON INGO BARRENSCHEEN

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