Fußball – Bezirksliga: Team vom Taterbusch gastiert zum Auftakt beim MTV Gamsen / Thielemann will behutsam attackieren

VfL Wahrenholz in Lauerstellung

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Endlich geht es wieder los! Der VfL Wahrenholz (r.) will an die gute zweite Halbzeit aus Mörse anknüpfen und dem Favoriten MTV Gamsen (l.) ein Beinchen stellen.

Gamsen. Das Lange Warten hat ein Ende! Die Spieler sind heiß, die Trainer können es kaum noch erwarten und die Anhänger freuen sich, dass es endlich wieder um Zählbares geht.

Am Sonntag (15 Uhr) bestreitet der VfL Wahrenholz in der Fußball-Bezirksliga sein erstes Pflichtspiel und es kommt gleich zu einer wahren Hausnummer. Denn das Team vom Taterbusch gastiert beim Spitzenteam MTV Gamsen.

Zwar trennten die beiden Mannschaften in der vergangenen Saison ganze 27 Punkte, doch so unterschiedlich sind die Vorzeichen nicht. Denn beide Vereine mussten einen Umbruch hinnehmen in der Vorbereitung. Der VfL verlor einige Leistungsträger und hat zudem mit Thorsten Thielemann einen neuen Mann für die Seitenlinie präsentiert. Gamsen dagegen geht erneut mit Coach Ralf Ende, der insgesamt fünf Jahre beim VfL Wahrenholz aktiv war, in die neue Saison. „Ich hatte eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit in Wahrenholz, das vergisst man so schnell nicht. Doch das zählt jetzt nicht. Ich wünsche dem VfL in der Saison viel Erfolg, aber nicht unbedingt gegen uns“, scherzt Ende.

Beim Personal sieht es ähnlich aus wie bei den Schwarz-Gelben. Mehrere Stützen machten sich aus dem Staub. So wechselte Jungspund Lennard Emmermann zurück in die Heimat zum SV Hankensbüttel und Abwehrchef Johannes Michel zum SSV Kästorf.

Der VfL Wahrenholz schaut jedoch nur auf sich. Und damit ist er auch gut beraten. Das erste Pflichtspiel der neuen Saison wurde schon mal erfolgreich bestritten. Im Bezirkspokal drehte das Team vom Taterbusch die Partie bei der TSG Mörse mit 2:1. „Gegen Gamsen dürfen wir diesmal nicht die erste Halbzeit verschlafen. Wir müssen von Beginn an hellwach sein, sonst wird das sofort bestraft“, betont Thielemann.

Am Sonntag gilt es dann 90 Minuten lang voll da zu sein, denn die Gamsener sind vor allem auf dem heimischen Platz bockstark. In der vergangenen Spielzeit gingen nur zwei Partien verloren auf dem eigenen Rasen. „Wir werden bestimmt nicht ins offene Messer laufen, sondern zunächst versuchen, in der Defensive sicher zu stehen. Erst dann können wir aus einer gefestigten Verteidigung behutsam angreifen und versuchen, immer mal wieder Nadelstiche zu setzen“, so Thielemann.

Dabei kann er mehr oder weniger auf das gleiche Personal wie gegen Mörse vertrauen. Lediglich Maurice Kutz und Patrick Schön stehen definitiv am Sonntag nicht zur Verfügung.

Von Jannis Klimburg

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