Fußball – Bezirksliga: VfL lässt gegen Hehlingen viel liegen

Wahrenholz gnädig: Nur 5:1-Heimsieg

Augen zu und durch: Obwohl der VfL Wahrenholz (Lars Koch/2.v.l.) personell „auf dem Zahnfleisch ging“, gab es gegen Neuling Hehlingen einen souveränen 5:1-Heimsieg. Koch traf in dieser Szene nicht, steuerte aber zwei Tore bei. Foto: Jansen

Wahrenholz. Nach 57 Minuten war Robert Bruchmann schon völlig bedient. „Wenn wir so weiterspielen, fangen wir uns eine richtige Jagdreise ein“, ärgerte sich der Torhüter von Fußball-Bezirksligist TSV Hehlingen während des Gastspiels beim VfL Wahrenholz.

Dabei stand es zu diesem Zeitpunkt erst 4:0 für die Hausherren. Und nach 90 Minuten 5:1.

Nur 5:1! „Wir haben genug Möglichkeiten und auch etwas Pech gehabt. Es hätte auch 8:3 ausgehen können“, meinte VfL-Coach Torben Gryglewski, der mit der Vorstellung seiner Riege sehr zufrieden war. Zumindest mental zeigten sich die Schwarz-Gelben von der ersten Saisonpleite (0:1 beim 1. FC Wolfsburg) bestens erholt.

„Wir sind personell auf dem Zahnfleisch gegangen“, verdeutlichte der Taterbusch-Coach, dessen Riege unter anderem auf die Innenverteidiger Chris Hartmann und Jan Reitmeier verzichten musste. Vielleicht der entscheidende Vorteil. „Die Jungs wussten, dass sie von Beginn an 100 Prozent geben mussten“, so Gryglewski, der „gegen einen Gegner, den ich schon besser gesehen habe“, eine konzentrierte Leistung eingefordert hatte.

Patrick Schön (2.) setzte die Vorgaben schon früh. Mit dem 2:0 und 3:0 sorgten Lars Koch (18.) und Niklas Germer (25.) schnell für klare Verhältnisse. „3:0 – das passte schon“, hob Gryglewski nach der ersten Hälfte den Daumen. Spätestens mit dem zweiten Treffer durch Koch (57.) war die Partie schon entschieden.

Und Wahrenholz ließ nach. In Unterzahl gab es den Gegentreffer. „Es haben nicht alle mitbekommen, dass Emanuel Eisel an der Seitenlinie war“, konnte Gryglewski über die Unaufmerksamkeit hinwegsehen. Auf Eisels Seite startete der Angriff, nach einer Hereingabe waren zwei Spieler auf der anderen Seite frei. Denis Bischof (68.) schaffte den Anschluss. „Wir haben schlecht verschoben“, merkte Gryglewski an.

Eisel (73.) sorgte für den Endstand. „Wir haben den Gegner gut im Griff gehabt, nur zuviel Chancen liegen gelassen“, so Gryglewski. Sonst hätte es die Jagdreise gegeben.

Von Matthias Jansen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare