Fußball – Bezirksliga: ... und der VfL nur bedingt mit / Bollwerk gegen Fast-Meister Calberlah

Wahrenholz feiert Schützenfest...

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Auch Offensivspieler wie Timo Neumann (hinten) oder Marcel Kröger (r.) werden gegen Calberlah in der Wahrenholzer Abwehr mithelfen müssen.

mj Wahrenholz. Die Gemeinde Wahrenholz feiert Schützenfest und die Fußballer vom VfL feiern mit...? Stimmt und stimmt, so hofft Trainer Torben Gryglewski, dann eben doch nicht.

Die Partie gegen den designierten Bezirksliga-Meister SV GW Calberlah (Sonntag, 15 Uhr) soll trotz vorherigen Festbesuches der Taterbusch-Kicker nicht zu einem fußballerischen Schützenfest verkommen.

„Wir wollen uns nicht abschießen lassen“, sagt Gryglewski und rechnet durchaus mit einer „erwachsenen“ Vorbereitung seines Teams. Schließlich soll Calberlah nicht schon im Nordkreis auf die Rückkehr in die Landesliga anstoßen können. „Sie dürfen ruhig noch eine Woche warten“, sagt der Wahrenholzer Coach, der schon mit einem „schönen 0:0“ zufrieden wäre.

Nach dem 0:3 im Hinspiel und einer „schlechten Leistung“ sei man es sich („Wir wissen, dass wir es besser können“) und den Zuschauern schuldig, einen stärkeren Auftritt hinzulegen. Nicht nur, weil eben diese Rechnung offen ist. Für Gryglewski ist es – nachdem der vierte Platz gesichert wurde – auch noch wichtig, weiter die beste Abwehr der Liga zu stellen. „Wir werden Calberlah ein mächtiges Bollwerk entgegenstellen“, sagt der VfL-Übungsleiter und verspricht einen engagierten Auftritt des Teams. „Wir werden alles raushauen.“

Das ist aber auch nötig. Denn Calberlah sei eine ausgeglichene, starke Mannschaft. „Das wird super schwer“, so Gryglewski. Nach dem 2:1 im direkten Duell über Verfolger SSV Kästorf hätten die Grün-Weißen eine „super Euphorie“. Ohne die Gefahr abzuheben. „Sie können das kanalisieren. Die Spieler von Calberlah sind keine 18 mehr, haben schon Landesliga gespielt und wissen, wie es funktioniert“, gibt sich Gryglewski keinen Illusionen hin, Wahrenholz könne unterschätzt werden.

Auch ohne Niklas Germer will der VfL ein defensives Netz spinnen, in dem sich Calberlah verfängt. Denkbar ist ein 4-4-1-1-System, mit dem Wahrenholz den Gast aus dem Strafraum fernhalten will. Vor allem Torjäger Philip Plagge. „Dann herrscht höchste Alarmstufe.“

Wie beim Zweiten Kästorf. Der Aufstieg ist fast weg. Sportliche Anreize an den VfL wären aber nicht nötig. „Wir sind Sportsleute genug und wollen das Spiel gewinnen“, lässt Gryglewski keinen Zweifel zu. Und wenn es nicht klappt, habe es die Saison gesehen nicht am VfL gelegen.

Von Matthias Jansen

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