Tischtennis – „Schwarzes Wochenende“ für TTC / Hankensbüttel in Kormfortzone

Wahrenholz desillusioniert

Schwarze Trikots, schwarzes Wochenende: Der TTC Wahrenholz (Thomas Fromhage) hatte in den beiden Spitzenspielen praktisch nichts zu bestellen und kassierte zwei Pleiten. Foto: Barrenscheen

Das proklamierte Wochenende der Wahrheit: Für den TTC Wahrenholz entpuppte es sich als „schwarzes Wochenende“, musste Teamsprecher Jens Wegmeyer desillusioniert eingestehen. Der Tischtennis-Bezirksoberligist wurde aus allen Träumen gerissen.

Bezirksoberliga

TTC Wahrenholz –

SV Jembke 2:9

Jens Wegmeyer musste nicht allzu lange im Gedächtnis kramen: „Das war die höchste Heimniederlage seit Jahren“, seufzte der Wahrenholzer nach der deutlichen Abfuhr gegen die scheinbare Übermannschaft aus Jembke (16:0-Punkte), die im Schnitt nur zwei bis drei Spiele pro Begegnung abgibt. „Ein superstarker Gegner“, sah Wegmeyer der Realität ins Auge. Lediglich Burkhard Hoffmann sorgte für Schadensbegrenzung, gewann sein Doppel an der Seite von Uwe Bösche in fünf Sätzen und auch sein Einzel (3:1).

MTV Vorsfelde –

TTC Wahrenholz 9:4

Die nächste Ernüchterung für Wahrenholz folgte auf dem Fuße. Auch im Verfolgerduell gegen den Bestands-Angstgegner MTV Vorsfelde sah der TTC alt aus. „Das war die schlechteste Mannschaftsleistung dieser Saison“, beklagte Wegmeyer. Die Gäste verschliefen den Start völlig, sahen sich einem 0:5-Rückstand ausgesetzt. „Beim 4:6 hatten wir uns wieder rangekämpft, aber es reichte nicht“, haderte Wegmeyer, der wie Stefan Kloppenburg mit einem Fünf-Satz-Erfolg kurzweilig Hoffnung aufkeimen ließ.

Bezirksliga

TSG Königslutter –

SSV Radenbeck-Z. 9:1

Außer Spesen nichts gewesen... RaZa erlebte beim kurzweiligen Ausflug nach Königslutter einen absolut gebrauchten Tag. Der Doppelerfolg von Jan Lemme/Stefan Selent sollte tatsächlich der einzige Punktgewinn für den Wiederaufsteiger bleiben. Totale Nullrunde in den Einzeln! Willi Wichmann und Christoph Meyer hätten bei ihren Fünf-Satz-Niederlagen noch am ehesten Ergebniskosmetik betreiben können.

Kreisliga

TTC Wahrenholz II –

TTC Hankensbüttel 6:9

Richtig wichtig! Durch den dritten Hinrundensieg beim Tabellenletzten aus Wahrenholz setzte sich Hankensbüttel weiter von der Gefahrenzone ab. Der aktuell fünfte Tabellenplatz sei „komfortabel“, meinte auch Teamsprecher Heiko Deden. Sein Team erlebte ein Wechselbad der Gefühle. Lars Wasserscheidt/Sascha Heinicke und Christian Erdt/Marc Schäfer bescherten dem Gast eine 2:1-Führung aus den Einstiegsdoppeln, die Heinicke und Wasserscheidt ausbauten. Wahrenholz gab nicht klein bei und glich zum 4:4 aus. Entscheidend dann die Vierer-Kette von Helmut Wittnebel, Wasserscheidt, Heinicke und Deden zum 4:8. Zwar verkürzte der TTC noch einmal, doch Schäfer machte den Deckel drauf.

MTV Isenbüttel –

SV Groß Oesingen II 9:0

Autsch! Das tat weh! Oesingens Zweite sei „wie von einer Dampfwalze überrannt“ worden, meinte SV-Spartenleiter Udo Erm nach der glatten 0:9-Reibe. Der Gastgeber ließ sich zu keiner Sekunde die Butter vom Brot nehmen. Nach drei Doppelsiegen zeigte Isenbüttel auch in den Einzelpaarungen, wer die Hosen an hat.

SV Groß Oesingen II –

TSV Fortuna Bergfeld 5:9

Tags darauf saß der Schock noch tief in den Groß Oesinger Gliedern, die Zweite ging erneut leer aus. Dabei ließ sich die Spieleröffnung mit zwei Doppelsiegen und dem reibungslosen 3:0 von Dennis Penshorn gut an. Allerdings hielt die Freude nicht lange an. Bergfeld konterte und behielt die Oberhand in den meisten Matches. „Leider wieder zu wenig“, haderte SV-Sprecher Erm.

Punkte: Penshorn/Czechanatzki, Schmidt/Schulze; Penshorn, Czechanatzki, König.

1. Kreisklasse

SV Groß Oesingen III –

SSV Radenbeck-Z. IV 6:6

Einer ist besser als (weiter) keiner... Nach einem laut Kapitän Matthias Müller harten Stück Arbeit ergatterte Groß Oesingen III den ersten Punktgewinn der laufenden Saison. Dabei steckten die Gastgeber sogar den anfänglichen 0:3-Rückstand weg und beanspruchten die zweite Einzelrunde in weiten Teilen für sich. In den Entscheidungsdoppeln gelang beiden Mannschaften nicht mehr der Finalstoss. Ein gerechtes Unentschieden.

Punkte – Oesingen: Bona/Müller; Bona, Müller (2), Stöcke (2); RaZa: K. Lemme/Wiegmann (2), Lemme/Benecke; K. Lemme, Benecke, Landmann.

2. Kreisklasse

SV Groß Oesingen IV –

SV Triangel III 7:2

Einen eher entspannten Abend verbuchte die Oesinger Vierte – nicht weiter verwunderlich gegen das punktlose Schlusslicht aus Triangel. Nach zwei gewonnenen Doppeln und einer Einzelniederlage von Hannuschka setzten sich die Hausherren auf 5:1 ab. Pechvogel Hannuschka trat auch sein zweites Einzel ab, ehe Maik Lange und Ronny Feith Tabula rasa machten.

Punkte: Hannuschka/Feith, Schulze/Lange; Schulze (2), Lange (2), Feith.

5. Kreisklasse

VfL Germania Ummern III –

SV Groß Oesingen VI 7:3

Gegen Ummern ist derzeit nicht gut nummern für Oesinger Teams. Auch in diesem Vergleich zog der SV gegen den Lokalrivalen den Kürzeren. Die positive Doppelbilanz der Germanen konterte Oesingen mit zwei Einzelsiegen. Damit hatte der Gast sein Pulver aber verschossen.

Punkte: J. Hoffmann, O. Heers.

Von Ingo Barrenscheen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare