Handball – Regionsoberliga Damen: SG VfL zu Gast in Sickte

Vorsicht vor dem Letzten!

Bloß nicht aufhalten lassen! Die Handball-Damen der SG VfL Wittingen/Stöcken (r. Annemarie Piep) sind zu Gast beim Schlusslicht Sickte/Schandelah.
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Bloß nicht aufhalten lassen! Die Handball-Damen der SG VfL Wittingen/Stöcken (r. Annemarie Piep) sind zu Gast beim Schlusslicht Sickte/Schandelah.

Wittingen – Achtung! Solche Partien gelten oft als die schwierigsten. Die Handball-Damen der SG VfL Wittingen/Stöcken treten am Sonntag in der Regionsoberliga beim noch punktlosen Tabellenschlusslicht SG Sicke/Schandelah (15.15 Uhr) an.

Die Brauereistädterinen als aktueller Zweiter können eigentlich nur verlieren. Doch eine Blamage soll unbedingt vermieden werden.

„Ich hoffe, dass die Tabelle in den Köpfen der Mädels keine Rolle spielt und sie sich auf ihre Leistung konzentrieren“, äußert sich im Vorfeld SG VfL-Trainer Andreas Witzke. Heißt: Der Kopf muss frei sein, Überheblichkeit ist fehl am Platz. „Sonst kann das schnell mal in die Hose gehen“, warnt Witzke. Wittingen/Stöcken spielt bislang eine tadellose Saison, hat erst einen Minuszähler auf dem Konto. Das soll natürlich auch am Sonntag so bleiben.

„Wir müssen unser Spiel über 60 Minuten durchdrücken und dem Gegner somit die Grenzen aufzeigen“, pointiert Witzke. Personell stehen die Vorzeichen deutlich besser als zuletzt Die Grippe-Erkrankten werden wohl in den Kader („Somit kann ich wieder ordentlich durchwechseln“) zurückkehren, lediglich der Einsatz von Laura Vahldieck ist noch fraglich.

Einziges Manko der Wittingen/Stöckenerinnen sind die kleineren Schwächephasen in den Partien. „Wären diese nicht da, hätten wir es wesentlich einfacher. Auch beim Letzten dürfen wir uns das nicht erlauben, denn wir wollen dort nicht stolpern“, erklärt der SG VfL-Coach. Stattdessen gelte es, „von Anfang an zu zeigen, wer der Favorit ist“. Zudem wünscht sich Andreas Witzke eine Weiterentwicklung seines Teams von Spiel zu Spiel. Bisher ist dies gut gelungen. Einen Rückschritt soll es natürlich nicht geben.

VON FLORIAN SCHULZ

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