Auch VfL-Mitglieder geben grünes Licht für neuen SV Vorhop-Schönewörde

Vorhop sagt ja zum Fusions-Club!

Vorstand und Geehrte: Nicky Urbanitsch (v. l.), Achim Heuer, Manuel Schulze, Sascha Thomas, Marcus Wegener, Erhard Müller, Michael Gades, Christian Kasten, Karl-Heinz Sandau.
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Vorstand und Geehrte: Nicky Urbanitsch (v. l.), Achim Heuer, Manuel Schulze, Sascha Thomas, Marcus Wegener, Erhard Müller, Michael Gades, Christian Kasten, Karl-Heinz Sandau.

Vorhop – Vorhang auf für den SV Vorhop-Schönewörde! Unter diesem Namen wird die künftige Kanal-Kicker-Koalition, bestenfalls schon ab der nächsten Saison, an den Start gehen.

Mit ihrem positiven Votum hat die Mitgliederversammlung des VfL Vorhop am Samstagabend ebenfalls grünes Licht für den geplanten neuen Fußball-Club (das IK berichtete) gegeben, der Fusion zwischen den Nachbarn steht also rein formell nichts mehr im Wege.

Erleichtert über das Votum: Der VfL-Vorsitzende Nicky Urbanitsch erklärte die Fusions-Pläne.

Bevor es im Vorhoper Dörphus aber zum Juckepunkt des Abends kam, mussten erst noch die Standard-Punkte einer jeden Bilanzrunde abgearbeitet werden. Der erste Vorsitzende Nicky Urbanitsch begrüßte mehr Vereinsmitglieder als üblich. „Das liegt sicherlich an der anstehenden zukunftweisenden Entscheidung für die Fußballer des VfL Vorhop.“ Im Anschluss an den positiven Kassenbericht war die Entlastung des Vorstands reine Formsache. Urbanitsch verkündete stolz, dass die VfL-Familie leicht angewachsen sei auf 226 Mitglieder. Sportfest und Stadtpokal waren bei bestem Wetter ein voller Erfolg.

Einen eindringlichen Appell, bevor es schließlich ans Eingemachte ging, richtete der Erste-Herren-Trainer Walter Dürkop an die Versammlung. Immerhin ist das gallische Dorf nicht gerade auf personellen Rosen gebettet und kämpft in der Kreisliga im zweiten Jahr in Serie erbittert gegen den Abstieg .„Bitte stimmt der geplanten Fusion zu. Das ist unsere einzige Chance für die Zukunft.“

Ein Wunsch, der nicht ungehört blieb. Urbanitsch erläuterte anhand einer Präsentation die geplante Fußball-Hochzeit zwischen Vorhop und Schönewörde. Das Konzept sieht wie folgt aus: Die beiden Fußballsparten gründen (nach dem Model FC Schwülper) einen neuen Verein. Mitglieder des neuen Vereines werden nur die aktiven Kicker, die gleichzeitig auch Mitglieder ihres Stammvereines bleiben. Der VfL und TSV führen die entsprechenden Beiträge der Spieler in den neuen SVVS ab. Tiefergehende Erläuterungen wurden – überraschenderweise – von der Versammlung nicht gefordert. Die Mitglieder gaben dem Vorstand, ohne Gegenstimme, den Auftrag, die Fusion auf den Weg zu bringen.

Urbanitsch bedankte sich für das überwältigende Votum. „Jetzt geht die Arbeit richtig los.“ Die Gründungsversammlung des neuen SV Vorhop-Schönewörde muss zügig stattfinden. Dazu müssen Satzungen und Ordnungen weiter ausgearbeitet werden. Zudem müsse zeitnah ein Antrag an den NFV-Kreisverband auf Übernahme der Spielberechtigungen in den neuen Verein gestellt werden. Heißt: Die momentanen Spielklassen könnten dann am Saisonende auf das Nachfolge-Modell übertragen werden. „Bleibt zu hoffen“, so der VfL-Vorsitzende, „dass beide Mannschaften die jeweiligen Klassenerhalte schaffen.“

Eine wichtige Frage stand aber dennoch im Raum: Was wird aus dem traditionellen Vorhoper Sportfest? Urbanitsch konnte die Versammlung komplett beruhigen: „Selbstverständlich wird das Fest wie bisher vom VfL Vorhop ausgerichtet und natürlich wird der neue Fusionsverein dazu eingeladen.“

VON MANFRED GADES

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