Fußball – Kreisliga: Gallier drehen Partie gegen Ummern / Groß Oesingen holt drei Punkte in Knesebeck / WSC geht unter

VfL Vorhop der große Gewinner des Spieltages

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Der VfL Knesebeck (l. Andre Haven) muss Platz vier hergeben. Mit einem 2:0-Erfolg zog der SV Groß Oesingen (M.) an den Einhörnern vorbei.

ks. Der große Sieger des Spieltages ist der VfL Vorhop, der nach einem Dreier über die Germanen aus Ummern die Abstiegsplätze verlassen konnte. Zurück in der Verlosung ist der WSC durch die Schlappe in Müden. Groß Oesingen landete in Knesebeck mit 0:2 einen Prestige-Erfolg.

MTV Wasbüttel –

SV Triangel 1:1 (0:0)

Der MTV Wasbüttel ist wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Der Punktgewinn auf heimischen Platz gegen den SV Triangel war zu wenig, um sich über dem Strich zu halten. Die erste Halbzeit ist im Grunde schnell erzählt. Es gab zwar hier und da mal eine Torchance, oder das was man so nennt, doch der zählbare Erfolg blieb aus. Mit Beginn der zweiten Hälfte und der Führung für Wasbüttel durch Kevin Brodöhl kam wieder neuer Schwung in die Kiste. Diesen Schwung vermochten die Hausherren aber nicht in weitere Tore umzumünzen und so schnupperten die Gäste aus Triangel auf einmal wieder Morgenluft. Die duftete beim Ausgleichstreffer Jannik Koch umso süßer. Am Ende ging die Punkteteilung in Ordnung.

VfL Vorhop –

VfL Ummern 3:2 (0:2)

Spielertrainer Sebastian Sommer (M.) leitete die Wende für den VfL Vorhop gegen VfL Germania Ummern ein.

Der VfL Vorhop sendet weiter vehemente Lebenszeichen aus der unteren Tabellenregion. Mit dem 3:2-Erfolg über Ummern gelang nach dem Sieg in Brome bereits der zweite Dreier in Folge. Bis dahin war es aber ein weiter Weg, der nach dem Doppelschlag von Vitali Sterz und einem 0:2-Rückstand zur Pause kein erfolgreiches Ziel zu haben schien. Doch in Halbzeit zwei erwachte der VfL und sein legendärer Kampfgeist. Das erste Achtungszeichen setzte Spielertrainer Sebastian Sommer, der nach einer Ecke eine Kopfballverlängerung von Maxim Horst zum 1:2 ins Tor bugsierte. Als rund zehn Minuten später Christopher Schulze eine Eingabe von Florian Schneider zum 2:2 verwertete, keimte bei den Vorhoperen erst recht wieder Hoffnung auf. Und es war erneut Schulze, der die Hoffnung zur Gewissheit werden ließ, als er durch einen Traumpass von Sebastian Linne aus der eigenen Hälfte bedient wurde und überlegt zum 3:2-Siegtreffer einschoss.

VfL Knesebeck –

SV Groß Oesingen 0:2 (0:0)

Mit nicht einmal unverdienten drei Punkten kehrte der SV Groß Oesingen aus Knesebeck zurück. Nach 90 Minuten stand ein 0:2 auf dem Ergebniszettel. Davon war in der ersten Halbzeit noch gar nicht allzu viel zusehen. Das Spielgeschehen spielte sich eher zwischen den Toren aber, landläufig auch als Mittelfeldgeplänkel bezeichnet. Die ersten 20 Minuten nach dem Seitenwechsel konnten dann die Hausherren für sich reklamieren. Knesebeck war besser drauf und stand nicht nur einmal kurz vor der Führung. Danach wurde es ein bisschen hektischer, die beiden Teams behakten sich mehr, als dass sie sich auf das Fußballspielen konzentrierten. Aus dieser Phase kamen dann die Gäste besser heraus. In der 75. Minute schlug Eike Heers einen Freistoß aus gut und gerne 30 Metern hoch vor das Knesebecker Tor. Eigentlich sichere Beute für Lukas Peschka, aber dieses Mal rutschte ihm der Ball durch und es stand 0:1. Drei Minuten vor dem Ende legte Niklas Dierks dann noch das 0:2 nach und der Oesinger Sieg war perfekt.

TuS Müden-Dieckhorst –

Wesendorfer SC 5:0 (1:0)

Als das Spiel aus war, sah sich der Wesendorfer auf einmal mit einer 5:0-Niederlage konfrontiert. Dabei schien der WSC in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel zu haben, nur die guten Chancen wurden nicht genutzt. Das hatte zur Folge, dass Müden besser ins Spiel kam und noch vor der Halbzeit durch Lukas Lauenroth in Führung ging. Nach dem Wiederanpfiff stieg Müdens Formkurve weiter an. Wesendorf setzte zwar weiter hier und da mal Nadelstiche, aber so richtig Schmerzen verursachten die beim Gegner nicht. Müden agierte kompromisslos effektiv. Mit einem Doppelschlag durch Florian Grusdt und Dennis Obst waren beim 3:0 schnell die Weichen auf Sieg gestellt. Nun war der Bann gebrochen. Zwei weitere Treffer für Müden kurz vor dem Abpfiff schraubten das Ergebnis letztendlich noch auf ein stattliches 5:0.

SV Meinersen –

TSV Rothemühle 1:2 (1:1)

Erik Joos hatten die Hausherren nach knapp einer Viertelstunde noch in Führung gebracht. Bei besserer Chancenauswertung wäre vielleicht auch noch mehr drin gewesen. So aber glich Rothemühle durch André Pape in der 37. Minute zum 1:1 aus. Dabei sollte es auch noch nicht bleiben. Die zweite Halbzeit war noch keine zehn Minuten alt, da brachte Marc Berlinecke seinen TSV sogar in Führung. Die sollte dann auch bis zum Spielende Bestand haben.

SV Leiferde –

SV Westerbeck 2:1 (1:1)

An seiner alten Wirkungsstätte gab es für Hartmut Müller und seinen SV Westerbeck am gestrigen Tage nichts zu holen. Oder er konnte besser gesagt nichts mitnehmen, denn nach den Treffern durch Nils Penz und Hendrik Beer zum 1:1-Pausenstand, sah es im zweiten Durchgang lange nach einem Remis aus. Als der Unparteiische in der 90. Minute auf den Punkt zeigte und auf Strafstoß entschied, hatte Westerbeck auf einmal wieder alle Trümpfe in der Hand. Doch Beer stach nicht, ihm versagten die Nerven und er verschoss. Damit nicht genug. In der Nachspielzeit machte Nils Penz das Desaster perfekt und schoss Leiferde noch zum glücklichen 2:1-Sieg.

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