VfL reist mit bester Ausgangslage zur SV Meinersen

Vorhop hat es in der eigenen Hand

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Der VfL Vorhop (r.) erwartet wieder einen heißen Tanz. Das Hinspiel gegen die SV Meinersen endete mit einer Nullnummer.

Meinersen. Ausgerechnet vom Erzrivalen VfL Knesebeck erhofft sich der VfL Vorhop Nachbarschaftshilfe am Sonntag (15 Uhr), wenn es in den letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga geht.

Die Einhörner sind beim MTV Wasbüttel zu Gast (siehe rechts), die einen Punkt weniger auf dem Konto haben als das gallische Dorf. Jedoch hat es der VfL Vorhop noch selbst in der Hand. Mit einem Sieg gegen die SV Meinersen halten die Rot-Weißen definitiv die Klasse.

In der laufenden Saison gab es immer mal wieder kleine Streitigkeiten zwischen Knesebeck und Vorhop, weil sich Spieler des Tabellendrittletzten ohne wirkliche Absprache für einen Wechsel zum Nachbarn entschieden. Ausgerechnet diese zwei Offensivakteure sollen nun Vorhop am Leben erhalten. „Es wäre schön, wenn Maik und Daniel noch ein wenig rot-weißes Blut in den Adern haben und noch mit unserem Verein verbunden sind“, so Vorhops Coach Sebastian Sommer.

Doch der Übungsleiter will nicht nur mit dem Risiko gehen, dass Knesebeck mitspielt. Sommer erwartet, dass es seine Jungs aus eigener Kraft schaffen. „Vor drei Monaten hätte ich ehrlich nicht gedacht, dass wir ein Endspiel am letzten Spieltag bekommen. Jetzt wollen wir auch noch den letzten Schritt machen. Das wäre ein überragender Abschluss für mich und das gesamte Team“, sagt der scheidende Trainer. „Mit einem Erfolg würde sich die Abschlussfeier mit den Fans noch besser anfühlen.“

Von Jannis Klimburg

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