Fußball – Bezirksliga: Sprakensehl will sich im letzten Heimspiel erfolgreich verabschieden

Vorhang fällt für SSV: Das war es dann!

Der Klassenerhalt ist für Sprakensehl kaum noch zu schaffen. Dennoch wollen sich die Schwarz-Gelben mit Joseph Glassmann (M.) gegen den SSV Didderse mit einem Sieg verabschieden. Foto: Felber

mj Sprakensehl. Zappenduster ist es noch nicht. Nach der Meldung, dass sich der Helmstedter SV möglicherweise aus der Bezirksliga zurückzieht und damit erster Absteiger wäre, gibt es für den SV Sprakensehl im Abstiegskampf wieder ein kleines Fünkchen Hoffnung.

Das wäre allerdings auch nur rein theoretisch, meint Sprakensehls Trainer Rouven Lütke vor dem Heimspiel gegen den SSV Didderse (Sonntag, 15 Uhr).

Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer zwei Spieltage vor Schluss. Die Tordifferenz spricht zudem auch klar gegen die Schwarz-Gelben. „Jetzt noch Hoffnung zu haben, ist utopisch. Das Thema ist eigentlich durch“, gibt sich Lütke wenig optimistisch. Zumal alles rund um den HSV bisher auch nur Spekulationen seien. „Wir machen jetzt noch unser Ding, wollen uns in den letzten beiden Spielen erfolgreich verabschieden und das war es dann“, erklärt Lütke.

Im Klartext: Am Sonntag soll es Revanche für die Hinspiel-Pleite gegen Didderse geben. Weil es eben sehr unglücklich gelaufen ist, wie Lütke einräumt. In der Hinrunde hatte er der Verlegung – Didderse bekam als punktloses (!) Schlusslicht keine Mannschaft zusammen – zugestimmt. Nach der Winterpause unterlag das dann dezimierte Sprakensehl dem aufgerüsteten Kontrahenten 0:2. Punkte, die nun und in der Endabrechnung fehlen werden.

Absteigen werden wohl beide Mannschaften. Didderse ist es schon. Was können die Zuschauer von diesem Spiel erwarten? Lütke zuckt mit den Schultern. Die Motivation auf beiden Seiten sei sicherlich fraglich. Zudem könnte sich die Hitze als Faktor herausstellen. „Rasenschach“, befürchtet der Coach der Schwarz-Gelben.

Vor allem sei sein Team in der Hitze nicht immer zu Top-Leistung fähig. „Wenn es zu heiß war, wurden unsere Jungs oft lethargisch. Ich hoffe, sie können das am Sonntag ablegen“, sagt Lütke. Obwohl der Klassenerhalt wohl nicht mehr in erreichbarer Nähe liegt, hofft der SSV-Trainer auf einen Dreier im letzten Heimspiel. „Das ist unser Ziel.“ Vielleicht nährt ein Sieg – bei passenden Ergebnissen der Konkurrenz – ja die Hoffnung.

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