eSoccer-Turnier füllt die Corona-Pause

Couch statt Halle: Volksbank-Cup geht online

Freudige Nachricht für den amtierenden Hallenmasters-Sieger SV Groß Oesingen (l. Eduard Litau) und alle anderen Fußball-Interessierten: Der Volksbank-Cup geht erstmals als eSport-Turnier an den Start.
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Yeah! Nicht nur der amtierende Volksbank-Hallenmaster-Cup-Sieger SV Groß Oesingen (l. Eduard Litau) dürfte sich über das neue e-Format des Turniers freuen.
  • Ingo Barrenscheen
    vonIngo Barrenscheen
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Wenn schon kein echter (Hallen-)Fußball möglich ist, dann zumindest die virtuelle Variante: Es kündigt sich ein neues Turnier-Format an - der Volksbank-eCup.

  • Die etwas andere Form von Budenzauber: Der Volksbank-Cup wird zur virtuellen Variante.
  • Turnier lockt mit viel größeren Kapazitäten und attraktiven Prämien für die Gewinner.
  • Es bleibt allerdings ein Wermutstropfen.

Wittingen - Seit Wochen blickt das IK auf die Höhepunkte aus über zwei Jahrzehnten Volksbank Hallenmaster-Cup zurück. Aber jetzt muss nicht mehr nur in Erinnerungen geschwelgt werden. Denn trotz des Corona-Lockdowns wird es auch in diesem Jahr einen Budenzauber geben – nur in einer abgewandelten Form: Die Volksbank Südheide-Isenhagener Land-Altmark veranstaltet als attraktive Alternative den ersten Volksbank-eCup!

Couch statt Halle

Dieser steigt logischerweise nicht in den Hallen in Wittingen und Beetzendorf, sondern in der gesamten Region – ob auf der Couch im heimischen Wohnzimmer vor dem Fernseher oder im hochmodernen Gamingstuhl im Arbeitszimmer. Gespielt wird, es lässt sich erahnen, FIFA21 auf der Playstation. Der Ausrichter will den Vereinen aus der Region mit der virtuellen Variante trotz der widrigen Umstände eine Turnier-Plattform bieten.

Satte 128 Startplätze

Nadine Richter von der Volksbank, die auch schon beim Hallenmaster-Cup im Hintergrund mit die Fäden spinnt, unterstreicht: „Das beste am eCup ist, dass wir dieses Turnier nun auch endlich für alle Sportvereine in unserem Geschäftsgebiet anbieten können.“ Immerhin sei das reale Turnier ja aufgrund der Hallen-Kapazitätsgrenzen auf 24 Teams aus dem Isenhagener Land und der Altmark beschränkt gewesen. Beim Volksbank-eCup wiederum gibt es satte 128 Startplätze. Richter: „Da kann jeder mitmachen, von Wietze im Westen bis Klötze im Osten. Von Faßberg im Norden bis Didderse im Süden.“ Auch Zuschauer seien bei diesem Event zugelassen: „Natürlich nur unter der strikten Einhaltung der Hygienekonzepte in den heimischen Wohnzimmern“, sagt Richter augenzwinkernd. Der Verlauf des Turnieres wird auf der Streamingplattform Twitch gezeigt und dort live von einem Kommentator und einem FIFA-Experten begleitet.

„Das beste am eCup ist, dass wir dieses Turnier nun auch endlich für alle Sportvereine in unserem Geschäftsgebiet anbieten können. Da kann jeder mitmachen, von Wietze im Westen bis Klötze im Osten. Von Faßberg im Norden bis Didderse im Süden.“ 

Nadine Richter von der Volksbank Sila

Am 13. März glühen die Controller

Das digitale Turnier wird am Sonnabend, 13. März, ab 18 Uhr ausgetragen. Ein Tag ganz für Fußball-Fans. Nach den Bundesliga-Profis am Nachmittag können direkt im Anschluss die hiesigen virtuellen Ballvirtuosen ihr Können am Controller demonstrieren.

Die Turnier-Fakten im Überblick

Gespielt wird bei der Premiere des Volksbank-eCups am Sonnabend, 13. März, ab 18 Uhr im 1 vs. 1-Modus im K.o.-System. „So haben wir von Beginn an Spannung im Turnier“, sagt Nadine Richter von der Volksbank Sila. Jeder Teilnehmer hat die freie Teamwahl (90 GES). Ob man eine Playstation 4 oder 5 benutzt, sei dabei egal. Jeder FIFA21-Spieler ab 16 Jahren, der im Geschäftsgebiet der Volksbank wohnt oder dort ein Konto hat, kann sich unter www.vbsila.de/ecup anmelden. Also schnell einen Platz sichern. Neben dem regionalen Ruhm darf sich der Gewinner über 300 Euro Siegprämie freuen. Der Zweitplatzierte erhält 200 Euro, der Dritte immerhin noch 100 Euro. Damit nicht genug: Siegen lohnt sich in diesem Fall sogar doppelt, denn die drei besten Zocker können ihren Lieblingsverein aus dem Volksbank-Geschäftsbereich nennen – die jeweilige Gewinnsumme geht dann nochmal verdoppelt für Sachanschaffungen an die Klubs.

Kein gebührender Abschied für Hartmut Bartel

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt aber selbst für den Veranstalter: Der Hallenmaster-Cup Ende 2020 wäre eigentlich die letzte Ausgabe gewesen, bei der Turnierchef Hartmut Bartel seine Hand von Volksbank-Seite aus über den Budenzauber hält. „Das ist natürlich sehr ärgerlich, weil wir ihn so gar nicht gebührend verabschieden konnten“, bedauert Richter. Doch es werde bestimmt noch die Gelegenheit geben, das nachzuholen

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