Fußball – Schmidt Trockenbau-Cup beim VfL Ummern: Germanen, Gamsen, Wagenhoff und WSC buchen Halbfinale

Vitalisierte Gastgeber, fahrlässige Oesinger...

Sein erster von vier Streichen: Ummerns Torjäger Vitalij Sterz überwindet in dieser Szene Wesendorfs Schlussmann Vitali Spack zum 1:0. Der VfL zog souverän ins Halbfinale dahoam ein. Foto: Gades
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Sein erster von vier Streichen: Ummerns Torjäger Vitalij Sterz überwindet in dieser Szene Wesendorfs Schlussmann Vitali Spack zum 1:0. Der VfL zog souverän ins Halbfinale dahoam ein.

Ummern. Der Achtungserfolg gegen Kästorf zum Einstieg in die eigene Sportwoche scheint kein Zufallsprodukt gewesen zu sein beim VfL Ummern.

Die Germanen präsentierten sich auch zum Start des Schmidt Trockenbau-Cups in prächtiger Verfassung und buchten als Souverän der Gruppe A das Halbfinalticket. Dort treffen die Gastgeber am morgigen Final-Donnerstag (ab 18. 30 Uhr) auf den SV Wagenhoff. Das zweite Semifinale bestreiten der Wesendorfer SC und MTV Gamsen, der gestern Abend die Gruppe B gewann.

Gruppe A

Wehe, wenn Vitali Sterz zu viel Raum hat... Der Torjäger par excellence vom VfL Ummern avancierte am Montagabend einmal mehr zum Hauptdarsteller, traf in beiden Spielen doppelt. Zunächst beim 3:0 gegen den Wesendorfer SC. Die Platzherren nahmen damit erfolgreich Revanche für die Final-Niederlage des Vorjahres. Sterz hätte sogar drei Buden machen können, traf per Freistoß noch den Außenpfosten. „Die ersten 20 Minuten waren noch ausgeglichen, dann hatten wir mehr Platz – dann ist Vita schwer zu verteidigen“, meinte VfL-Coach Michael Alms. Beiden Teams steckte ein schwerer Test vom Vortag in den Knochen, doch Ummern hätte „den frischeren Eindruck“ gemacht, so Alms.

Nachdem sich der WSC im zweiten Match hauchdünn mit 1:0 gegen den TSV Schönewörde (Tor: Waldemar Bier) behauptet hatte, schlugen die Germanen noch einmal zu. 4:1 gegen Schönewörde. Neben Doppelpacker Sterz traf erneut auch Tristan Kuhls, dazu noch Sebastian Kuhls. Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang dem klassentieferen Konkurrenten noch Ergebniskosmetik.

Alms war positiv überrascht über die Form seiner Jungs: „Verwunderlich nach erst drei, vier Einheiten. Nun wollen wir auch ins Endspiel.“

Gruppe B

Wer bringt hier wen zu Fall!? Der MTV Gamsen letztlich den SV Groß Oesingen! Matthias Thölke (l. und Co.) verpassten gestern Abend die Endrunde des Schmidt Trockenbau-Cups.

Selbst Schuld. So in etwa kommentierte Torben König das Aus für den SV Groß Oesingen am gestrigen Dienstagabend beim Schmidt Trockenbau-Cup. Gleich zweimal fing sich der Kreisligist späte Gegentore ein und belegte so nur den letzten Platz in der Gruppe B. Zu fahrlässig hatten die Groß Oesinger vor allen Dingen im zweiten Schlagabtausch mit Underdog SV Wagenhoff agiert. Dreimal standen die König-Kicker allein vorm Tor, versagten aber. „Die Dinger müssen drin sein“, meinte auch Ummerns Vorsitzender Ralph Müller. Das rächte sich praktisch mit dem Schlusspfiff: Nach einem Pfostentreffer stieß Patrick Hanke – halb mit dem Knie, halb mit dem Oberschenkel – für den SVW im Nachfassen das Tor zum Halbfinale auf und sorgte somit für die Überraschung des Turniers. Vorab hatte Oesingen bereits gegen den MTV Gamsen trotz eines lange Zeit verteilten Spiels mit 0:1 das Nachsehen gehabt. Valeri Renz hätte den Keeper in der 40. Minute „schön ausgeguckt“, so Müller. Gamsen ließ dann auch beim 2:0 über Wagenhoff nichts anbrennen. Mit Beiden gibt es morgen ein Wiedersehen.

Von Ingo Barrenscheen

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