eFootball: Knesebeck feiert in Kreisliga ersten Saisonerfolg über Langwedel

„Vielleicht ist Knoten jetzt geplatzt“

In starker Verfassung: Fynn Plaster und der FC Ohretal bezwangen in der Kreisklasse B den SV GW Calberlah mit 3:0.
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In starker Verfassung: Fynn Plaster und der FC Ohretal bezwangen in der Kreisklasse B den SV GW Calberlah mit 3:0.
  • Florian Schulz
    vonFlorian Schulz
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Isenhagener Land – In der Winterzeit wird die Konsole immer wieder gern angeworfen. Diesmal sogar etwas vermehrt, denn die eFootball-Saison im NFV-Kreis Gifhorn läuft mittlerweile schon mehrere Wochen.

Auch die vergangenen Tage, in denen Spieltag Nummer vier in sämtlichen Klassen ausgetragen wurde, hatten wieder einige packende FIFA-21-Begegnungen zu bieten.

Kreisliga

Die große Chance, ganz oben heranzurutschen, verpasste der SV Langwedel. Ausgerechnet im Derby gegen den VfL Knesebeck gab es für das SVL-Duo Moritz Thiele/Timo Schiller nichts zu bestellen. 0:3 (9:15-Tore) hieß es am Ende aus Sicht des aktuellen Rangvierten – durchaus überraschend. Allerdings zeigten sich die Einhörner in starker Verfassung. Während sich Chris Lüning zweimal keine Blöße gab, musste sich Kevin Buchwald lediglich gegen Schiller mit einem 3:3 begnügen, hatte gegen Thiele aber mit 5:3 die Nase vorn. Nach Saisonerfolg Nummer eins verbesserte sich der VfL auf Rang sieben. Natürlich kann es gern so weitergehen.

„Vielleicht ist der Knoten jetzt geplatzt“, atmete VfL-Spieler Chris Lüning durch. Doch so eindeutig, wie es das Gesamtergebnis vielleicht vermuten lässt, war das Duell nicht. „Die Jungs von Langwedel waren gut drauf, hatten viel Ballbesitz, doch sie kamen einfach nicht durch. Bei uns stand die Abwehr nämlich gut“, berichtete Lüning. Große Erwartungen haben die Einhörner aber auch in Bezug auf die kommenden Wochen nicht: „Wir lassen jeden Spieltag auf uns zukommen und sehen, was herausspringt.“

Ebenfalls erfreulich verlief Spieltag vier für den FC Brome I mit Markus Dörrheide und Tim Burrichter. Der FCB besiegte den MTV Gamsen mit 3:0 (19:10), nimmt nun Rang sechs ein. Dagegen war der Wesendorfer SC I mit Jarne Fromhage und Noah Ehmke gegen den MTV Wasbüttel mit 0:3 (11:13) unterlegen, bleibt damit tief im Tabellenkeller hängen.

Kreisklasse A

Es läuft einfach nicht beim SV Wagenhoff II. Die SVW-Zocker Tim Freitag und Sören Wersal warten am Tabellenende nach dem mehr als deutlichen 0:3 (4:18) gegen den MTV Isenbüttel weiterhin auf ihre ersten Punkte. Immerhin seinen vierten Zähler brachte indes der SV Steinhorst auf sein Konto. Beim SV Dannenbüttel II erreichten Stefan Logemann und Hendrik Becker ein Remis, auch wenn es nach Toren gemessen am Ende 13:16 aus Steinhorster Sicht stand.

Logemann und Becker schlossen damit zum Wesendorfer SC II auf. Beim aktuellen Spitzenreiter SV Barwedel I mussten sich Laurenz Kelm und Marcel Dosquet mit 0:3 (8:12) beugen. Aufgrund der besseren Tordifferenz bleibt die WSC-Reserve aber im Klassement vor den Steinhorstern.

Kreisklasse B

Aus Nordkreis-Sicht erfreulich gestaltet sich ein Blick auf die Tabelle der B-Staffel. Zwei Regionsvertreter führen nämlich – noch immer ungeschlagen – das Klassement an. Seinen dritten Erfolg im vierten Spiel feierte der FSV Vorhop-Schönewörde. Sandro Kaprolat Dominguez und Leron Marwede hatten auch im Rahmen der vierten Spielrunde keine Mühe und bezwangen den VfL Wahrenholz deutlich mit 3:0 (16:8). Damit bleiben die Fusions-Kicker am Platz an der Sonne.

Allerdings sitzt der FC Ohretal dem Primus dicht im Nacken. Die Grün-Roten mit Finn Plaster und Dominik Lange ließen es richtig krachen und schickten den SV GW Calberlah mit einer 18:3-Packung auf die Heimreise. Auch der FCO bleibt damit unbesiegt.

Nicht ganz so rosig sieht es für den FC Brome II sowie den SV Wagenhoff I aus. Das Kellerduell endete mit einer Punkteteilung, auch wenn die Bromer in der Tore-Bilanz mit 19:10 die Nase vorn hatten. „Für uns geht es vor allem um den Spaß. Klar: Wenn wir gewinnen, ist die Freude groß, aber wenn wir verlieren, geht die Welt auch nicht unter“, unterstreicht Bromes Spieler Hendrik Joswig. Der Ehrgeiz sei in der eigenen ersten Mannschaft deutlich größer: „Für uns ist es eher Zeitvertreib“, klärt Joswig auf. Und absteigen können die Burgherren ohnehin nicht, so dass sie auch keinen Druck verspüren.

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