Handball – Verbandsliga: Wittingens Trainer Gades warnt vor schwächelndem HV Barsinghausen

„Viele Spieler mit Oberligaformat“

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Wieder mehr Optionen im Rückraum für den VfL Wittingen: Routinier Kai Eschert (links) kehrt wieder zurück in den Kader gegen den Tabellenzweiten HV Barsinghausen.

Wittingen. Der VfL Wittingen hat noch eine gewaltige Rechnung aus der Hinserie offen in der Handball-Verbandsliga. Beim Tabellenzweiten HV Barsinghausen wurden die Brauereistädter mit 21:29 vom Parkett gefegt.

Heute Abend (19.15 Uhr) kommt es zum Wiedersehen der beiden Oberliga-Absteiger.

„Natürlich wollen wir uns für die derbe Pleite revanchieren. Aber damals waren es komplett andere Umstände. Wir sind mit viel Personalsorgen nach Barsinghausen gereist. Nun sieht die Situation etwas besser aus“, sagt VfL-Trainer Christian Gades. Die Chancen stehen diesmal besser, vor allem weil wieder ein Heimspiel ansteht.

In der Festung Gelbe Hölle sind die Brauereistädter noch ohne Fehl und Tadel. Das soll auch gegen den Tabellenzweiten nicht enden: „Wir müssen wieder unsere Tugenden auf das Parkett bringen. Mit Kampf und einer guten Einstellung ist auch gegen Barsinghausen etwas möglich. Mit dem Publikum im Rücken wollen wir unsere weiße Weste wahren“, betonte Gades.

Die Vorzeichen für das Topduell sind etwas unterschiedlich. An den vergangenen zwei Spieltagen zeigten sich die Hausherren in guter Form. Zuhause wurde der starke MTV Braunschweig II (26:23) mit einer Energieleistung besiegt und in der Ferne fuhr der VfL den zweiten Auswärtssieg ein beim Aufsteiger HSG Oha (29:26).

Beim Kontrahenten aus Barsinghausen ist dagegen ein bisschen der Wurm drin. Die Niederlage gegen den Spitzenreiter TuS Vinnhorst war kein Beinbruch. Doch das Remis beim SV Altencelle (26:26) hat dann doch etwas verwundert. Auch deshalb ist die HSG Nienburg II von den Punkten her mit dem Tabellenzweiten gleichgezogen.

Trotzdem warnt Wittingens Übungsleiter vor dem Gegner: „Es steckt eine Menge Qualität im Kader. Viele Spieler in ihren Reihen haben Oberligaformat. Deswegen müssen wir auf der Hut sein. Vor allem in der Abwehr steht die Mannschaft sehr kompakt und ihr Umschaltspiel ist sehr gefährlich.“

Für das Spitzenspiel kehrt Kai Eschert wieder zurück in den Kader, der gegen die HSG Oha noch fehlte. „Dadurch haben wir endlich wieder mehr Optionen im Rückraum. Das macht uns unberechenbarer“, so Gades zu der Personalie Eschert. Allerdings muss der Übungsleiter dann auf Peter Schultze (privat verhindert) und Nick Schmidt verzichten.

Von Jannis Klimburg

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