Fußball – Kleiner Stadtpokal: Knesebeck II mit weißer Weste

VfL-Reserve nicht zu bremsen

Radenbeck – Souveräner geht nicht! 14:0 Tore und zwölf Punkte in vier Partien sprechen eine deutliche Sprache und belegen die Dominanz des VfL Knesebeck II beim gestern in Radenbeck stattfindenden Kleinen Wittinger Stadtpokal.

Der Vertreter der 2. Kreisklasse 1 ließ selbst den Vorjahressieger und Ligakonkurrenten SV Hagen-Mahnburg alt aussehen.

Gegen Hagen-Mahnburg (l. Maximilian Schröder) machten Sascha Ratsch und Knesebeck II den Titel perfekt.

„Die Arbeit in unserer Vorbereitung hat sich heute ausgezahlt. Das starke Ergebnis spricht für unsere tolle Mannschaftsleistung“, war Knesebecks Trainer Andreas Buchwald voll des Lobes, auch wenn er den Triumph beim Wettkampf für Teams aus der 2. und 3. Kreisklasse auch nicht zu sehr an die große Glocke hängen wollte. „Ich bin sehr zufrieden, möchte das alles aber auch nicht überbewerten“, so Buchwald, der sich mit Blick auf die neue Spielzeit vorsichtig optimistisch zeigte: „Ich bin eigentlich recht positiv gestimmt.“

VfL-Kapitän Marcel Latus (l.) holte den Pokal ab.

Die Einhörner legten auch direkt los wie die Feuerwehr. Überrollt vom VfL-Schnellzug wurden in den ersten beiden Partien der VfL Wittingen/Suderwittingen II und der FSV Vorhop-Schönewörde II. Jeweils 5:0 hieß es am Ende aus Knesebecker Sicht. Die Blau-Weißen ließen auch in der Folge nicht nach, legten ein 2:0 gegen den Gastgeber SG Ohretal II/Teschendorf-Schneflingen nach und hatten zum Abschluss nur noch die Hürde SV Hagen-Mahnburg aus dem Weg zu räumen. Auch diese Begegnung ging recht klar an die Kreisliga-Reserve. Kapitän Marcel Latus und Christoph Bahnmüller schossen ein erneutes 2:0 für die Knesebecker heraus und machten damit zugleich auch Rang eins perfekt. Dementsprechend groß war der VfL-Jubel, als sich Latus den großen Pokal aus den Händen von Peter Lindwor aus dem Sportstätten-Ausschuss abholte,

Ohne den im Urlaub befindlichen Trainer Torsten Haase gelang es Hagen-Mahnburg nicht, den Titel aus 2018 zu verteidigen. Immerhin reichten HaMa allerdings sieben Zähler für Silber. Dahinter nisteten sich der VfL Wittingen/Suderwittingen II, die SG Ohretal II/Teschendorf-Schneflingen sowie das punktlose Schlusslicht FSV Vorhop-Schönewörde II ein.

Weiter im Programm geht es am Mittwoch, wenn der Große Stadtpokal an gleicher Stelle ausgespielt wird. In den beiden Halbfinals begegnen sich der VfL Knesebeck und der VfL Wittingen/Suderwittingen sowie der FSV Vorhop-Schönewörde und der FC Ohretal. Die beiden Finalpartien steigen hingegen am Freitag.

VON FLORIAN SCHULZ

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