Beachhandball: Zwei Wittinger Teams zu Gast beim HVN-Cup in Cuxhaven

SG VfL-Herren holen Bronze

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Zufriedene Gesichter: Die Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken belegten beim Beachhandball-Cup des HVN in Cuxhaven am Ende den dritten Platz.

Wittingen – Zu Gast beim Beachhandballcup des Niedersächsischen Handball-Verbandes (HVN) in Cuxhaven waren am Wochenende zwei Vertretungen der SG VfL Wittingen/Stöcken. Während sich die Herren den dritten Platz sicherten, landeten die A-Junioren auf Rang neun.

Wie schon im Vorjahr sicherten sich die Herren der SG VfL die Bronzemedaille. Dabei kam es auf Seiten der Brauereistädter zu einer Art Klassentreffen. Schließlich spielten mehrere ehemalige Wittinger wie beispielsweise Kai Lemke oder auch Malte Sültmann, die mittlerweile bei anderen Vereinen aktiv sind, für die Nordkreisler. Die buntgemischte Truppe kam auch direkt gut aus den Startlöchern. In der Gruppenphase gelangen ihr drei Siege in vier Partien. Die Niederlage kassierten sie im Übrigen erst im Penaltywerfen.

Als Gruppensieger ging Wittingen/Stöcken im Viertelfinale als Favorit in die Partie und konnte seiner Rolle auch vollauf gerecht werden. Beide Halbzeiten wurden souverän siegreich gestaltet. Dagegen war der Traum vom ganz großen Wurf nach der Vorschlussrunde beendet, denn gegen den HC Bremen verloren die Brauereistädter unglücklich im Penaltywerfen. Gegen eine Vertretung aus Söhre schloss die SG VfL das Turnier jedoch versöhnlich ab und sicherte sich ohne große Probleme Bronze.

„Es hat wieder mal großen Spaß gemacht. Das Turnier war sehr gut organisiert, nur das Wetter hätte etwas besser sein können. Der Regen, verbunden mit dem Wind, hat nicht gepasst“, resümierte Wittingen/Stöckens Spieler Tim Schmidt, der zugab: „Ein bisschen mehr hatten wir uns trotzdem erhofft.“

Rein statistisch hätten sich sicherlich auch die A-Junioren der SG VfL Wittingen/Stöcken etwas mehr erhofft. Dafür lief es allerdings am Sonnabend nicht gut genug. Die ersten drei Partien in der Gruppenphase gingen verloren. Das erste davon deutlich, das zweite mit nur einem Tor Unterschied und das dritte erst unglücklich im Penaltywerfen. Im Abschlussmatch sprang noch ein Sieg heraus.

Dank zweier Erfolge am Sonntag erreichten die Brauereistädter immerhin noch den neunten Platz in der Gesamtwertung. „Wir haben technisch eigentlich gut mitgehalten, aber im Abschluss fehlte das Glück. In den entscheidenden Momenten haben wir einfach versagt. Dennoch brauchen wir uns nicht zu schämen“, fasste Trainer Stefan Rutt zusammen. Allerdings musste er auch zugeben, dass seine Schützlinge durchaus besser hätten abschneiden können.

VON FLORIAN SCHULZ

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