Fußball – Kreisliga: Germanen nach 1:3-Pleite auf zweiten Platz abgerutscht

WSC vermiest Ummern die Aufstiegstour

Im Luftkampf der Gewinner, auf dem Boden der Verlierer: Der VfL Germania Ummern (r.) um Jannes Drangmeister.
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Im Luftkampf der Gewinner, auf dem Boden der Verlierer: Der VfL Germania Ummern (r.) um Jannes Drangmeister.

Ummern – Noch vor wenigen Wochen träumte der VfL Germania Ummern vom Aufstieg in die Bezirksliga. Als Tabellenführer der Fußball-Kreisliga auch zu Recht. Doch die Träume scheinen nun zu platzen.

Nach dem 2:2 gegen die SV Leiferde in der Vorwoche ließ die Mannschaft von Trainer Jörg Drangmeister nun schon wieder Federn. Diesmal kassierten die Ummeraner eine 1:3-Pleite. Und das ausgerechnet gegen den Lokalrivalen Wesendorfer SC.

„Wir kommen jetzt so richtig in Fahrt. Es entwickelt sich gerade etwas in Wesendorf“, strahlte WSC-Coach Matthias Hopp nach dem Derbysieg bis über beide Ohren. Er hatte auch allen Grund zur Freude, denn seine Schützlinge ließen den Favoriten nicht wirklich ins Spiel kommen. Entweder es war immer ein blau-weißer Fuß dazwischen oder Keeper Vitali Spack war zu Stelle, wenn es dann mal brenzlig wurde. Und wie es der Fußball so will, markierte ausgerechnet der gebürtige Ummeraner Waldemar Bier das 0:1.

Nach einem Freistoß verlängerte der Stürmer das Spielgerät unhaltbar in die Maschen (37.). Auch der Wermutstropfen – die Gelb-Rote Karte für Nils Niehaus – brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil: „Man hat nicht gemerkt, dass wir ein Mann weniger waren“, so Hopp. Nur zwei Minuten nach dem Platzverweis nahm Noah Ehmke Maß und verwandelte zum 0:2 (69.). Das sollte aber noch nicht alles gewesen sein. Bier – wer auch sonst – erhöhte auf 0:3 (82.). „Damit war der Wille der Ummeraner auch gebrochen“, betonte Hopp. Noch nicht ganz. Zumindest Ummerns Stürmer Jannes Drangmeister wusste sich noch zu wehren. Sein Treffer zum 1:3 war dann aber eben nicht mehr als Ergebniskosmetik (87.).

Laut Hopp gehe der Sieg in der Höhe auch in Ordnung. „Wir waren eben eine Spur pfiffiger und konsequener“, analysierte der Coach. „Und was noch wichtiger ist: Wir haben die Sterz-Fraktion die gesamte Spieldauer über im Griff gehabt.“  jk

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