Fußball – Sportwoche beim VfL Vorhop: FCO verliert noch

HSV verliert mit 1:3 dank Arndt-Show

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Mit drei Treffern avancierte Sven Arndt (links) zum Matchwinner seines VfL Wittingen/S. gegen Hankensbüttel.

Vorhop. Nach 30 Minuten stand der FC Ohretal schon mit einem Bein im Finale. Bei der Sportwoche des VfL Vorhop führte die Mannschaft von Matthias Bock aus der 1. Fußballkreisklasse gegen den Bezirksligisten VfL Wahrenholz mit 1:0.

Am Ende unterlag der FCO jedoch mit 1:3 und kann deshalb davon ausgehen, nicht noch mal am Freitag nach Vorhop fahren zu müssen. Dem FCO passt das ohnehin ganz gut, ist doch zeitgleich Schützenfest.

Heute trifft der VfL Wittingen/S., der gestern Hankensbüttel mit 3:1 besiegte, auf Schönewörde (18.30 Uhr), ehe es zum Derby zwischen Wahrenholz und dem Wesendorfer SC kommt (19.45 Uhr).

FC Ohretal – VfL Wahrenholz 1:3 (1:0)

Das war sie, die Riesenmöglichkeit für Rasmus Banse (rechts). Mit einer 2:0-Pausenführung wäre der FC Ohretal vielleicht als Sieger vom Platz gegangen. So setzte sich Wahrenholz durch.

Eigentlich wollte Matthias Bock seine Elf mit einer defensiven Taktik auf den Platz schicken. Doch seine Mannschaft überstimmte ihn. Also griff der FCO den um zwei Klassen höher spielenden VfL Wahrenholz weit in dessen eigener Hälfte an. Und das durchaus mit Erfolg. Immer wieder fühlte sich der VfL im Spielaufbau so unter Druck gesetzt, dass die Ohretaler zu Ballgewinnen kamen. Die besseren Chancen hatte aber zunächst die Elf von Trainer Thorsten Thielemann. Jan Evers köpfte die dickste nach Flanke von Patrick Schön völlig freistehend am Tor vorbei.

Wenig später nahmen sich Hannes Plaster und Rasmus Banse vorne ein Herz und setzten nach einem schwach rausgespielten Ball von VfL-Keeper Sören Evers gut nach. Nutznießer war letztlich Sebastian Seidler, der eiskalt blieb und einschob. Mit dem Pausenpfiff vergab Banse dann die Riesenchance aufs 2:0, ehe Wahrenholz mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch den zweiten Abschnitt begann. Gleich die erste Aktion führte auch zum Ausgleich. Niklas Germer schob ein. Danach hatte der VfL das Spiel im Griff. Jan Evers traf noch zweifach zum 3:1-Sieg. „Wenn wir Pech haben, steht es 2:0 zur Pause. Danach haben wir es gut gemacht“, zeigte sich Thielemann versöhnlich, während auch Bock wenig zu meckern hatte: „Am Ende konnte man den Klassenunterschied sehen.“

• Tore: 1:0 Seidler (20.), 1:1 Germer (31.), 1:2, 1:3 J. Evers (40., 54.).

SV Hankensbüttel – VfL Wittingen/S. 1:3 (0:1)

Sven Arndt machte den Unterschied. Der Torjäger stach mit einem Dreierpack mal wieder heraus und sorgte somit für den 3:1-Sieg seines VfL. In der ersten Halbzeit war schon zu erkennen, dass die Brauereistädter das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Der VfL wirkte deutlich präsenter als der SV Hankensbüttel und ging deshalb folgerichtig mit 1:0 in Führung. Arndts Schuss konnte erst hinter der Linie geklärt werden.

Nach dem Seitenwechsel war es dann zunächst Marvin Meyer, der per 20 Meter-Schuss in den Winkel den Ausgleich besorgte, dann tanzte Arndt die Hankensbütteler Hintermannschaft schwindelig. Die HSV-Spieler hatten den Ball im Toraus gesehen, doch die Fahne des Assistenten blieb unten. Arndt wurschtelte sich durch und schob nur drei Minuten nach dem Ausgleich ein. Der Toptorjäger der Wittinger war aber noch nicht satt, der Torhunger noch nicht gestillt. Nach einer flachen Hereingabe von außen netzte er also noch ein drittes Mal ein. „Der Sieg war nicht unverdient. Wittingen hat wohl das eine Quäntchen mehr investiert“, meinte Vorhops Spartenleiter Nicky Urbanitsch nach Spielende.

• Tore: 0:1, 1:2, 1:3 Arndt (24., 47., 56.), 1:1 Meyer (44.).

Von Christian Thiemann

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