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Verkorkster Einstand: Repker auf Platz 27

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Trotz des sonnigen Wetters hatten die Repker Segelflieger beim Bundesliga-Start über Ostern mit schlechter Thermik zu kämpfen.

am Repke. Das ist kein nachträglicher Aprilscherz. Die Bundesliga-Segelflieger der Luftsportvereinigung Altkreis Isenhagen klagten beim Saisonstart über Ostern über mieses Wetter und belegten bei der Saisonpremiere nur den drittletzten Platz.

„Für die Fußgänger sah das ganz gut aus mit dem klaren Himmel“, erzählt Norbert Schulz. Aber nicht für die Repker Flieger. Der Warmlufteinfluss wirkte sich negativ auf die Thermik aus. „Es ging nur punktuell hoch. Unsere Jungs mussten eine ganze Weile in niedrigen Höhen Richtung Südosten fliegen“, beklagt Schulz. Doch die Akteure Andreas Kruse, Lothar Dittmer und Christian Pietsch waren nicht die einzigen, die mit der schlechten Thermit zu kämpfen hatten. „So ging es allen norddeutschen Vereinen“, sagte Schulz. Kein Klub aus dem Norden konnte sich deshalb in dem 29-köpfigen Teilnehmerfeld unter den Top 20 platzieren. Die Repker landeten nur auf dem 27. Platz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 85 km/h. Zum Vergleich: Im Süden wurden Geschwindigkeiten von bis zu 135 km/h erreicht. In die Gesamtwertung fließt das Ergebnis der drei besten Starter des jeweiligen Vereins ein.

Etwas Glück gehört also beim Segelfliegen dazu. Wenngleich die Südvereine prinzipiell auf etwas bessere Wetterbedingungen bauen können. „Wir könnten unsere Segelflieger auf die Anhänger packen und auch Richtung Süden fahren. Wir sind aber keine Profis. Irgendwann ist Schluss mit Geld und Zeit“, so Schulz, der trotzdem ganz gelassen vor den nächsten und bis Ende August gehenden Wettkämpfen bleibt.

Ziel sei ein Platz unter den Top Ten. „Wir kämpfen nicht gegen den Abstieg.“ Sieben Teams müssen den Gang in die Zweite Liga antreten.

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