Handball – Verbandsliga Herren: Spitzenreiter will Pleitenserie in der Fremde beenden

Verkehrte Wittinger Welt? Mit Heimgesicht zur HSG Heidmark

Ernüchtert Wittingen die Liga? Ein Auswärtssieg von Stefan Tietz und Co. gegen Heidmark wäre ein wichtiges Signal. Foto: ib

mj Wittingen. Jedes zweite Wochenende kommt die Ernüchterung! So hätten die Schlagerstars Cindy und Bert wahrscheinlich ziemlich treffend die derzeitige Saisonphase der Verbandsliga-Handballer vom VfL Wittingen zusammengefasst. Zu Hause hui und auswärts pfui!.

Dass es am Sonnabend (19.30 Uhr) bei der HSG Heidmark wieder zu einem Absturz der zuletzt notorisch auswärtsschwachen Brauereistädter (vier Pleiten in Serie) kommt, ist für Trainer Axel Bühlow noch längst nicht ausgemacht.

„Die Ernüchterung gibt es für die restliche Liga. Es wäre ja mal was ganz Neues, wenn wir auswärts gewinnen würden“, meint der Wittinger Trainer. Irgendwie sei sein Team einfach mal dran. Denn: „Unsere Leistung im Hinspiel war schon wie bei einem Auswärtsspiel. Das war haarsträubend“, berichtet Bühlow, der nun in Heidmark auf das Heimgesicht seiner Mannschaft hofft.

Denn – wie in den letzten beiden Jahren (33:31/37:30) auch – müsste bei Heidmark etwas für den VfL zu machen sein. Die Heimstärke der HSG ist gerade abgetaucht. Drei Pleiten in Serie. Genauso wie die Mannschaft. „Heidmark hat gerade eine Schwächeperiode, ist in einen Sog geraten und kämpft nun gegen den Abstieg“, sagt Wittingens Trainer.

Die Hoffnung der HSG, dass „mit dem VfL nun der Gegner zur rechten“ Heidmarker Zeit käme, erteilt Bühlow eine Absage. „Nix ist“, blockt er den Gedanken an eine Niederlage ab. Wenn sich sein Team an die Marschroute halten würde.

So wie bei der 30:19-Demonstration gegen den Verfolger TSV Burgdorf III. „Da haben wir gezeigt, wie es laufen kann, wenn einfacher Handball gespielt wird“, sagt Bühlow. Die Voraussetzung, an dieses Spiel auch in einer fremden Halle anzuknüpfen, sind gut. Die Personallage stimmt den VfL-Übungsleiter zuversichtlich. Die Fitness stimmt. „Es kann so einfach sein“, sagt Bühlow.

Jetzt muss der VfL nur noch in der Fremde sein Heimgesicht aufsetzen. Das wäre nach dem Hinspiel in Heidmark angebracht.

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