Handball – Landesliga MC: SG VfL Wittingen/Stöcken kassiert 28:37-Heimpleite

Ein Tag zum Vergessen

+
Es sollte einfach nicht sein! Auch der sechsfache Torschütze Steffen Schmidt (M.) konnte die Niederlage für die SG VfL Wittingen/Stöcken nicht verhindern.

Wittingen – Das hatten sich die C-Junioren-Handballer der SG VfL Wittingen/Stöcken etwas anders vorgestellt: Dem Spitzenteam MTV Eyendorf wollten die Schützlinge von Trainer Frank Darges am Sonntag in der Landesliga eigentlich einen heißen Kampf liefern.

Am Ende gab es jedoch eine ernüchternde 28:37 (14:17)-Heimpleite für die Brauereistädter.

„Leider konnten wir heute nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Stattdessen haben wir den Gegner in meinen Augen stark gemacht“, resümierte Darges. Dennoch blieb sein Team im ersten Abschnitt stets in Schlagdistanz (9:11, 13:14), war auch beim 14:17 zur Pause noch „voll im Geschäft“ (Darges). Trotz vieler unnötiger Ballverluste, inkonsequentem Deckungsverhalten, zwei verworfenen Siebenmetern und teils auch fehlender Körpersprache.

Doch der „Knackpunkt“ kam laut Traineraussage nach dem Seitenwechsel. „Durch falsche Anspielentscheidungen liefen wir in einen Konter nach dem anderen“, wie Darges verriet. Folge: Nach 31 Minuten leuchtete ein 14:22 aus SG VfL-Sicht auf der Anzeigetafel auf. Doch satt war Eyendorf noch immer nicht, brachte bis zum Ende noch elf Treffer zwischen sich und den Kontrahenten.

„Die zweite Halbzeit müssen wir einfach vergessen“, erklärte Frank Darges, der anfügte: „Der Gegner war nicht überragend, doch wir haben zu viele Fehler im Angriff und in der Deckung gemacht.“ Da gelten auch die kurzfristigen Ausfälle von Lennart Bohne und Tjark Lütkemüller nicht als Ausrede. „Jetzt heißt es: Mund abputzen, weitermachen und diesen Tag einfach vergessen, auch wenn es nicht leicht fällt“, so Darges. Schon am kommenden Sonntag (16. Februar) haben die Nordkreisler die Chance, es im Gastspiel beim MTV Soltau besser zu machen. Müssen sie auch, um dort etwas zu entführen.

. Tore SG VfL Wittingen/Stöcken: Evers (5), Runge (7), Schmidt (6), Büschen (5), Schüttenberg (3), Schiller (1), Wegner (1).

VON FLORIAN SCHULZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare