Handball – Landesliga Herren: VfL lässt Braunschweiger Gäste verzweifeln

Verdienter „Start-Ziel“-Sieg: Wittingen II gerät nie in Not

Ab durch die Mitte: Der VfL Wittingen II (am Ball Alexander Busch) dominierte das Aufsteigerduell gegen den MTV Braunschweig II und machte den Top-Saisonstart perfekt. Foto: Barrenscheen

mj Wittingen. Die letzten beiden Vergleiche endeten mit einer Punkteteilung.

Und auch am Sonnabend war der VfL Wittingen II Gefahr gelaufen, sich in der Handball-Landesliga gegen den MTV Braunschweig II wieder mit einem Zähler zufrieden geben zu müssen!? „Nein“, wiegelte Trainer Andreas Witzke ab. „Das sieht nur so aus. Es war eine souveräne Vorstellung und das Ergebnis ist knapper als es das Spiel war“, freute sich der noch gesperrte VfL-Coach über den Start-Ziel-Sieg seiner Riege.

Mit Peter Schultze, der sich überraschend wieder fit meldete, zeigte Wittingen II in der Deckung eine starke Leistung. „Peter hat für Stabilität gesorgt. Er und Johann Schultze waren im Mittelblock wieder die Beton-Brüder“, lobte Witzke, der mit Schlussmann Alexander Cohrs einen weiteren Garant ausmachte. „Überragend. Er hat uns Sicherheit gegeben, so dass wir eigentlich nie in Not geraten sind“, meinte Witzke.

Das einzige Manko war die Chancenverwertung. Zu Beginn scheiterte der VfL immer wieder an Braunschweigs Schlussmann, der ein paar 100-prozentige Chancen vereitelte. So schaffte es Wittingen nicht, sich früher und deutlicher als 6:2 vom Gegner abzusetzen.

Für die Braunschweiger, die kaum ein Mittel fanden, genügte der Abstand aber schon. Spielmacher Malte Drangmeister sah sich früh einer Manndeckung gegenüber. Dennoch ließen sich die Wittinger nicht bremsen. „Wir haben ein super Tempospiel aufgezogen“, war Witzke angetan. Das 11:6 zur Pause war für die MTV-Zweite durchaus schmeichelhaft.

Auch nach der Pause hatte der VfL alles im Griff. Erst als Braunschweig „Hektik verbreitete“ und gleich drei VfL-Akteure zeitgleich offensiv deckte, schlichen sich die Fehler ein. „Dann waren wir unkonzentriert“, bemerkte auch Witzke. Auswirkungen auf den Ausgang hatte dies aber nicht mehr. Mit dem 26:21 lag die VfL-Zweitvertretung wenige Minuten vor Schluss längst auf Siegkurs. Alles andere war nur noch Ergebniskosmetik aus Wittinger Sicht.

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