Fußball – Bezirkspokal: Kreispokalsieger mit Personalproblemen gegen Schunter

Ummerns „Zusatzspiel“

Dem Landesligisten SSV Kästorf (M.) trotzte Kreisligist VfL Ummern ein Unentschieden im Testspiel ab. Im Bezirkspokal erwarteten die Germanen den Bezirksligisten FC Schunter und ist gewiss nicht chancenlos.
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Dem Landesligisten SSV Kästorf (M.) trotzte Kreisligist VfL Ummern ein Unentschieden im Testspiel ab. Im Bezirkspokal erwarteten die Germanen den Bezirksligisten FC Schunter und ist gewiss nicht chancenlos.

Ummern. 55 Tage ist es her, da feierte der VfL Germania Ummern einen der größten Erfolge in seiner Vereinshistorie: den Kreispokalsieg! Am Sonntag (15 Uhr) darf das Team von VfL-Coach Michael Alms deshalb in der ersten Runde des Bezirkspokals antreten.

Gegner ist der FC Schunter, den Alms „überhaupt nicht kennt“. Das ist aber nicht die größte Sorge des Ummeraner Trainers.

„Es werden einige Spieler fehlen“, seufzt Alms. Nahezu die gesamte Offensivabteilung droht auszufallen. Neben Tor-Garant Vitali Sterz droht unter anderem auch der Doppeltorschütze aus dem Kreispokalfinale, Alexander Miller, mit einer Muskelverletzung passen zu müssen. Sebastian Kuhls und Melvin Grabert plagen sich ebenso mit muskulären Problemen herum. „Die Belastung war hoch in den letzten Wochen. Vielleicht war es doch ein bisschen zu viel“, legt Alms die Stirn in Falten.

Es sind keine schwerwiegenden Blessuren, bei Sterz würde es eventuell sogar für einen Einsatz reichen. Alms aber winkt sofort ab: „Wir werden gar nichts riskieren. Für uns ist der 13. August der Stichtag.“

Dem Punktspielauftakt wird alles andere untergeordnet. Auch, wenn der Bezirkspokal ein sehr reizvoller Wettbewerb ist. Ummerns Coach freut sich auf das Duell mit dem FC Schunter, der letztes Jahr lange um den Klassenerhalt kämpfen musste. Chancenlos sieht er seine Truppe trotz der Ausfälle nämlich nicht.

Vorne ist der Aderlass groß, in der Defensive kann der VfL-Coach allerdings beinahe aus dem vollen Schöpfen – vorausgesetzt André Sterz kehrt wie versprochen rechtzeitig aus dem Italien-Urlaub zurück. Daher wird Ummern auch aus einer gefestigten Defensive heraus agieren und vorne „auf ein, zwei Konter spekulieren“. Alms erwartet von Schunter ein aggressives Auftreten: „Sie werden griffig sein. Da müssen wir ruhig bleiben.“

Dem Übungsleiter kommt es in dem „Zusatzspiel“ darauf an, dass sein Team sich gut verkauft. Er weiß aber: „Es wird schwer genug. Wir müssen schon einen Sahnetag abbekommen.“

Von Michael Theuerkauf

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