Fußball – Schmidt Trockenbau-Cup: Gastgeber verlieren Finale gegen Gamsen 1:3

Ummern „fehlen ein paar PS“

Ein Penalty-Killer par excellence: Wesendorfs Keeper Vitali Spack parierte im Elfmeterschießen um Platz drei gleich zwei Versuche.
+
Ein Penalty-Killer par excellence: Wesendorfs Keeper Vitali Spack parierte im Elfmeterschießen um Platz drei gleich zwei Versuche.

Ummern. Sie bekamen ihr Finale dahoam. Doch dort fanden die Fußballer des VfL Ummern ihren Meister.

Die gastgebenden Germanen mussten gestern Abend im Endspiel des Schmidt Trockenbau-Cups – dem Höhepunkt ihrer Sportwoche – dem MTV Gamsen den Vortritt lassen, unterlagen verdient mit 1:3. Platz drei ging an den Wesendorfer SC.

Abgeschirmt: Der VfL Germania Ummern (r. Andre Sterz) musste gestern Abend im Endspiel des Schmidt Trockenbau-Cups die Überlegenheit des Bezirksligisten MTV Gamsen (Valeri Renz) anerkennen und verlor mit 1:3.

„Uns haben ein paar PS gefehlt“, haderte Ummerns Coach Michael Alms nach der Finalschlappe gegen den Bezirksligisten. Die Lokalmatadoren beklagten den Ausfall einiger Offensivkräfte – so spielte sich das Geschehen meist in Ummerns Hälfte ab. „Gamsen hat das geschickt gemacht und uns laufen lassen – sie hatten eine gute Raumaufteilung“, musste Alms neidlos anerkennen. Seine Mannschaft hingegen hätte nicht unbedingt ihren besten Tag erwischt. Besonders bei den ersten beiden Gegentoren durch Eugen Sawtschenko und Andreas Grunau sahen die Germanen nicht unbedingt gut aus. „Wenn du solche Tore schluckst, darfst du dich nicht beschweren“, meinte Alms. Als Gamsen durch Sawtschenko kurz nach der Pause gar auf 3:0 erhöhte, schien die Messe gelesen. Immerhin: Ein Traumtor von Vitali Sterz – er versenkte einen Freistoß aus 16 Metern – bescherte dem Platzherren noch den Ehrentreffer. Das dicke Preisgeld aber sahnte der MTV ab.

Dieser hatte im Halbfinale den Wesendorfer SC durch ein 2:0 (Mario Petry und Eugen Sawtschenko trafen) ausgeschaltet. Mit demselben Ergebnis schlug Ummern den SV Wagenhoff (beide Treffer durch Vitali Sterz). Als amüsante Einlage ermittelten Wesendorf und Wagenhoff vor dem Finale noch den dritten Platz durch ein Elfmeterschießen. Dabei avancierte WSC-Keeper Vitali Spack mit zwei parierten Versuchen zum Helden. „Er hat seinen Fehler wieder gutgemacht“, so sein Trainer Matthias Hopp. Denn im Semifinale gegen Gamsen hatte Spack beim 0:1 gepatzt. Hopp befand: „Das war schon eine Steigerung zum Montag. Platz drei ist völlig in Ordnung.“

Am heutigen Freitag klingt die Sportwoche des VfL Ummern ab 19 Uhr mit dem Dorfabend und dem traditionellen Spiel ohne Grenzen für Erwachsene und Jugendliche aus. Anmeldungen sind bis eine Viertelstunde vor Beginn möglich. Der Abend wird musikalisch durch den Posaunenchor Ummern und anschließend von DJ Cake begleitet.

Von Ingo Barrenscheen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare