Fußball – Kreisliga: Germanen bleiben durch 2:1 gegen Oesingen oben dran

Ummern erneut mit Derby-Wende

Ummern obenauf, Groß Oesingen am Boden: Vitalij Sterz und seine Germanen gewannen auch das zweite Prestige-Duell in dieser Saison gegen den Lokalrivalen knapp mit 2:1 nach einer Spielwende.
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Ummern obenauf, Groß Oesingen am Boden: Vitalij Sterz und seine Germanen gewannen auch das zweite Prestige-Duell in dieser Saison gegen den Lokalrivalen knapp mit 2:1 nach einer Spielwende.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Ummern – Sechs Punkte aus den beiden Derbys, und das auch noch nach jeweiligen Rückständen: Der VfL Ummern durfte sich am gestrigen Sonntag als Nummer eins im Revier feiern lassen nach dem 2:1-Erfolg im Kreisliga-Topspiel gegen den Lokalrivalen SV Groß Oesingen.

„Wir sind beide Male zurückgekommen – das ist schon eine geile Sache“, setzte Germanen-Coach Jörg Drangmeister sein schönstes Siegerlächeln auf.

Beim 3:2-Erfolg im Hinspiel hatte seine Mannen sogar ein schnelles 0:2 wettgemacht, und auch gestern ging es denkbar schlecht los für den VfL. Ein abgefälschter Freistoß von Niklas Müller zappelte zur Oesinger Führung im Netz. „Danach haben wir ein wenig Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen“, registrierte Drangmeister. Mit dem 1:0 im Rücken agierte der SVGO druckvoller, ohne aber Hochkaräter zu entwickeln. Mit dem Pausenpfiff dann der Ummeraner Ausgleich nach einem feinen Spielzug, vollendet vom angeschlagenen Vitalij Sterz. „Psychologisch ganz wichtig“, betonte Drangmeister.

Kaum standen die 22 Akteure wieder auf dem Grün, nahmen die Ummeraner Comeback-Qualitäten vollendete Formen an. Dieses Mal vollstreckte Melvin Grabert eine Ballstafette. „Das hat uns in die Karten gespielt.“ Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit guten, aber nicht genutzten Konterchancen für das Heimteam und mehr Ballbesitz für Oesingen. Richtig gefährlich wurden die Gäste nur bei einer Standardsituation, die Aushilfs-Torwart Marvin Kuhls entschärfte.

Drangmeister gab zu: „Ein 2:2 wäre auch gerecht gewesen.“ Doch so konnte er noch entspannter runterfahren nach dem packenden Derby. Ummerns Coach: „Wenn mir jemand einen Pulsmesser angelegt hätte, wäre der ständig bei 180 gewesen. Es war immer spannend, jeden Moment hätte etwas passieren können.“

VON INGO BARRENSCHEEN

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