Fußball – 1. Kreisklasse 1: Nach Überraschungssieg kommt Grußendorf zum SVT

Tülau giert nach Dreier

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Den nächsten Sieg fest im Visier. Tim Taeger (links) und der SV Tülau/Voitze haben Blut geleckt. Nach dem Coup gegen Tappenbeck soll gegen Grußendorf der nächste Dreier her.

Das Fernduell um die Tabellenspitze in der 1. Fußball-Kreisklasse geht weiter. Während der SV Osloß den TSV Brechtorf zu Gast hat, muss Rühen im Derby nach Eischott.

Tülau/Voitze hat mit dem 4:2-Sieg gegen Tappenbeck vom vergangenen Wochenende wieder Hoffnung geschöpft und will nun gegen Grußendorf nachlegen. Alle Spiele beginnen Sonntag um 15 Uhr.

FC Germ. Parsau –

SV Langwedel

Rechnerisch abgestiegen ist der SV Langwedel selbstverständlich noch nicht. Nach zwei blutleeren Auftritten gegen die Spitzenteams Osloß (0:10) und Rühen (0:8) sind die Gäste gezwungen zu punkten. Die Germanen starteten durchwachsen in die Rückrunde, holten gegen Osloß beinahe etwas Zählbares und könnten mit einem Sieg über das Schlusslicht ein paar Plätze gut machen. Um mehr als eine bessere Platzierung geht es für Parsau in dieser Saison allerdings nicht mehr.

SV Tappenbeck –

FC Ohretal

Der FCO fährt mit einer hohen Dosis Selbstvertrauen zum Kreisliga-Absteiger. Drei Siege in drei Spielen fuhr die Elf von Spielertrainer Matthias Bock zuletzt ein. Auch beim SV Tappenbeck wird sie wieder auf Sieg spielen. Nach dem jüngsten 2:4 gegen Tülau/Voitze dürften die Tappenbecker dagegen auf schnelle Wiedergutmachung aus sein. Das Hinspiel in Ohretal gewann der SVT Anfang Februar recht klar. „Das war nicht so gut, aber jetzt sind wir etwas weiter“, meint Bock, der die Schwächephase des Gegners nicht überbewerten will: „Die haben ohne Zweifel ihre Qualitäten. Ich hoffe, es wird ein ansehnliches Spiel.“

SV Eischott –

SV BW Rühen

Derbytime in Eischott. Die Brisanz hält sich jedoch in Grenzen, meint SVE-Trainer Jens Beyer. Sportlich könnte es für die Teams kaum unterschiedlicher laufen. Während Eischott gegen den Abstieg kämpft, will Rühen weiter den ersten Platz verteidigen. Auch die drei Wechsel vor der Saison vom SVE zu Blau-Weiß sind nicht mehr groß Thema. „Es wird kein Groll gehegt“, meint Beyer, der den Fokus auf seine eigene Mannschaft legt. Die hatte zuletzt in drei Partien 17 Gegentore schlucken müssen und soll deshalb defensiv stabiler stehen. Ohne das Toreschießen zu vernachlässigen. Das kam in der näheren Vergangenheit auch zu kurz. „Wir legen den Ball immer noch mal quer, anstatt zu schießen“, ärgert sich Beyer. Der SVE hofft auf die Riesen-Derbyüberraschung.

SV Osloß –

TSV Brechtorf

Um weiter an Spitzenreiter Rühen dran zu bleiben, darf der SV Osloß auch nicht über den TSV Brechtorf stolpern. „Wir haben uns schon im Hinspiel schwergetan“, erinnert sich SVO-Coach Pascal Kahlert. Am Ende setzten die Osloßer sich mit 3:1 durch. Im neuen Jahr spielt die Kahlert-Elf bislang eine makellose Saison, hatte gegen Parsau jedoch erhebliche Probleme. Vom TSV erwartet Kahlert, dass sie abwartend agieren. Der SVO dagegen will „Druck machen. Wir wollen unser Spiel durchziehen und kommen mit breiter Brust.“

SV Jembke –

SV Barwedel

Zwei Teams, für die es um nicht mehr viel geht, treffen in Jembke aufeinander. Während der Gastgeber im Tabellenmittelfeld umherdümpelt, ohne wirklich im Abstiegskampf involviert zu sein, hat der SV Barwedel den Anschluss nach ganz oben verpasst. Osloß und Rühen sind mittlerweile entflohen und führen einen Zweikampf um die Spitzenposition. Barwedel bleibt die undankbare Rolle als Zuschauer.

TuS Ehra-Lessien –

SV Hankensbüttel

Was für eine fulminante Rückrunde. Ehra hat sich mit drei Siegen aus vier Spielen aller Abstiegssorgen entledigt, steht nun sogar vor dem kommenden Gegner aus Hankensbüttel. Die Truppe von Trainer Richard Matis hat aber am wenigsten Spiele in der Liga und könnte mit einem Sieg vorerst zwei Plätze gutmachen. Ehra zu schlagen, wird aber alles andere als ein Selbstläufer.

SV Tülau/Voitze –

TSV Grußendorf

Tülau lebt. Nach dem überraschenden Coup gegen Tappenbeck (4:2) will das Team von Werner Vodde gegen den Mitabstiegskonkurrenten Grußendorf nachlegen. „Wir haben es in den letzten Wochen immer wieder angedeutet und uns endlich belohnt“, freut sich Vodde über den kleinen Befreiungsschlag. Der Tülau-Coach war vor allem von der mannschaftlichen Geschlossenheit begeistert und sieht seine Mannschaft jetzt im Aufwind. Kleinere Blessuren bei einigen Akteuren sollen bis Sonntag ausgestanden sein, sodass Vodde auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.

Von Christian Thiemann

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