Volleyball – Bezirksliga Damen: Hankensbüttel/Knesebeck gewinnt trotz Rumpfteam bei der VSG Vallstedt/Vechelde

VG auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze

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Weiter auf Erfolgskurs: Die Volleyball-Damen der VG Hankensbüttel-Knesebeck (r. Hanna Grabengießer).

Vechelde. Geschafft, aber glücklich. Das war die Gefühlslage der Volleyball-Damen der VG Hankensbüttel nach dem Sieg über die VSG Vallstedt/Vechelde.

Mit dem 3:2 (26:24, 19:25, 16:25, 25:23, 15:23)-Auswärtserfolg im Bezirksliga-Verfolgerduell rückt der Tabellenzweite dem Spitzenreiter Uetze auf die Pelle.

Zweieinhalb Stunden schmetterten, pritschten und blockten die VG-Damen unermüdlich – und das mit gerade mal sechs Spielerinnen. Insbesondere auf der Steller-Position herrschte ein akuter Mangel. „Es sind kurzfristig noch zwei Spielerinnen krank geworden. Wir mussten alles umstellen“, erklärte Spielertrainerin Britta Puls. Die etatmäßige Stellerin Stefanie Krebiel fuhr zwar mit nach Vechelde, konnte aufgrund ihrer Erkrankung aber nicht ins Spiel eingreifen. Sie fungierte dafür als Coach. „Steffi hat uns viele wertvolle Tipps von der Bank gegeben. Super, dass sie dabei war, obwohl es ihr nicht so gut ging“, betonte Puls.

Die Gäste ließen sich weder von der Unterbesetzung noch von einem undichten Hallendach beirren und hielten den direkten Konkurrenten in Schach. Im zweiten Satz regnete es durch die Decke und das Spiel musste unterbrochen werden. Die Spielertrainerin: „Wir mussten alles abbauen und auf ein anderes Feld gehen. Nach den 20 Minuten Pause waren wir erstmal komplett raus.“ So verloren die Damen aus Hankensbüttel und Knesebeck die Durchgänge zwei und drei. Im dritten Satz spielte dabei auch eine erneute Umstellung eine Rolle. „Wir haben auf sehr ungewohnten Positionen gespielt. Das hat man das ganze Spiel über gemerkt. Im dritten Satz habe ich nochmal was ganz anderes ausprobiert. Aber das war eher ein Desaster“, so Puls mit einem Augenzwinkern.

Also zurück zur Ausgangstaktik. Damit zogen sich die VG-Damen selbst aus dem zwischenzeitlichen Loch. Der vierte Durchgang war hochklassig, mit vielen langen Ballwechseln. „Zwischendurch lagern die Spielerinnen auf dem Boden, weil sie völlig kaputt waren“, merkte Puls an. Hankensbüttel-Knesebeck blieb am Ball und schaffte es in den Entscheidungssatz. Auch hier ging es sehr eng zu. Mit dem besseren Ende für die VG. Die Spielertrainerin war begeistert: „Wir haben das Spiel gewonnen. Ich bin total stolz! Die Mannschaft ist klasse zusammengewachsen. Wir haben mittlerweile gemerkt: Wir sind richtig stark!“ Da Tabellenführer VfL Uetze beide Spiele des Wochenendes verlor, haben Puls und Co. im kommenden Heimspiel nun sogar die Möglichkeit, Platz eins zu übernehmen. Dann geht es unter anderem gegen den derzeitigen Spitzenreiter.

VG Hankensbüttel-Knesebeck: Grabengießer, Janke, Engelke, Puls, Schiewe, Sonnenberg, (Krebiel).

Von Andreas Arens

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