Handball – Landesliga LG Herren: SG VfL will Ruder rumreißen

Trendwende im November!?

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Zeit, dass sich was dreht... Die Handball-Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken (r. Christian Breustedt) wollen wieder in die Erfolgsspur einscheren.

Wittingen – Von einem goldenen Oktober konnte ganz gewiss nicht die Rede sein. Nur ein Pünktchen tüteten die Handball-Herren der SG VfL Wittingen/Stöcken ein.

„Nicht zufriedenstellend“, findet Trainer Christian Gades und sieht daher für den nun anbrechenden November in der Landesliga Lüneburg eine erhöhte Bringschuld. Zumal die Brauereistädter nach dem heutigen Heimspiel (19. 15 Uhr) gegen die zuletzt ebenfalls schwächelnde SG Südkreis Clenze um Heimkehrer Torsten Meyer (siehe Text links) erst einmal drei Wochen zuschauen. Nicht dass sich der Freiwillig-Absteiger am Ende dieses Monats plötzlich im Tabellenkeller wiederfindet.

„Es kann schnell gehen“, mahnt Gades und fordert: „Wir müssen mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf im November versuchen, das Ruder rumzureißen, und verhindern, in einen Negativstrudel reinzugeraten.“ Denn dann sei es in allen Ligen dieser Welt schwierig, „wieder hochzukommen“, weiß Wittingen/Stöckens Coach. Die Spielpause ließe sich mit einem Erfolgserlebnis weitaus angenehmer bestreiten.

Kleiner Vorteil gegenüber den anderen Partien bislang: Gegen Clenze hat die SG VfL in der Vergangenheit einige Testspiele bestritten, begrüßte zudem den ein oder anderen Testspieler im Training („Da waren schon ein, zwei, die ich interessant fand“), hat also keine Reise ins völlig Ungewisse vor sich. Die positiven Ergebnisse dieser Duelle spielen für Gades aber überhaupt keine Rolle mehr. „Das waren ganz andere Zeiten und ein ganz anderes Personal. Da kann man gar keinen Vergleich mehr ziehen.“

Immerhin hat ja bekanntlich auch ein Torsten Meyer die Fronten gewechselt. Ein Spieler, der den Unterschied ausmachen könne, weiß Gades. Meyers Gegenspieler in der Abwehr müsse sich auf einiges gefasst machen. Gades sagt augenzwinkernd: „Ich gönne Torsten, auch persönlich, jedes Spiel, das er erfolgreich bestreitet – aber es muss nicht gegen uns sein... Da wäre ich nicht böse drum. Wir sollten alles geben, damit er nicht als strahlender Sieger vor der Halle steht und alle Wittinger bedröppelt sind.“ Wobei sich die SG VfL bloß nicht nur auf den Ex-Mitspieler versteifen dürfe. Wichtig sei allgemein, eine gute Abwehr zu stellen und leichte Gegentore zu vermeiden.

VON INGO BARRENSCHEEN

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