Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz hadert mit 0:3-Niederlage beim neuen Spitzenreiter Gamsen

„Total bitter!“ VfL verpasst Tore

Das Gesicht spricht Bände: Lars Koch und der VfL Wahrenholz verzogen nach der gestrigen 0:3-Niederlage in der Fußball-Bezirksliga beim MTV Gamsen ihre Mienen. Das Taterbusch-Team wurde unter Wert geschlagen.
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Das Gesicht spricht Bände: Lars Koch und der VfL Wahrenholz verzogen nach der gestrigen 0:3-Niederlage in der Fußball-Bezirksliga beim MTV Gamsen ihre Mienen. Das Taterbusch-Team wurde unter Wert geschlagen.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Gamsen. Wer das nackte Ergebnis sah, kam unweigerlich zu dem Schluss: Alles wie erwartet.

Wer aber das Spiel sah, kam zu einer anderen Schlussfolgerung: Diese 0:3-Niederlage hatte der VfL Wahrenholz am gestrigen Mittwochabend beim neuen Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga, dem MTV Gamsen, ganz gewiss nicht verdient gehabt.

„Gefühlt waren heute mehr Wahrenholzer Zuschauer auf dem Platz – die waren zufrieden, das sagt schon alles. Wir sind es auch – nur mit dem Ergebnis nicht...“, zog VfL-Coach Torben Gryglewski ein zwiegespaltenes Fazit. Seine enorm ersatzgeschwächte Elf hatte sich gegen das Team ihres Ex-Coaches Ralf Ende mehr als teuer verkauft. Wäre da nicht das fehlende Salz in der Suppe gewesen. Gryglewski einziger Vorwurf an sein aufopferungsvoll kämpfendes Team war die Ladehemmung. „Hätten wir das erste Tor geschossen, wären wir vom Platz gegangen. Das Spiel war sehr eng. Gamsen war am Ende effektiver“, legte sich der Wahrenholzer Dirigent fest.

In der Tat verbuchte das Taterbusch-Team in der ersten Halbzeit das Mehr an Großchancen. Drei zu eins an der Zahl. Lars Koch, dem derzeit das Abschlusspech an den Stiefeln klebt, scheiterte ebenso an MTV-Schlussmann Friedrich Filikidi wie auch Marco Saretzki („Da liegt der Torwart quer in der Luft“). Außerdem traf Jan-Patrick Schön aus dem Gewühl heraus nur den Pfosten.

Das rächte sich. „Das 1:0 für Gamsen fällt zu früh“, haderte Gryglewski angesichts des schnellen Rückschlags kurz nach Wiederbeginn (52.) durch einen abgefälschten Schuss. Wahrenholz ließ sich davon nicht unterkriegen, versuchte weiter unbeirrt sein Glück. Doch es sollte irgendwie nicht sein beim Flutlicht-Spektakel. „Das Spiel war rasend schnell, es ging hoch und runter“, meinte Gryglewski. Daher sei der Endstand „total bitter“ für die Schwarz-Gelben ausgefallen.

Immerhin: Nun ist Regeneration beim VfL angesagt. Gryglewski: „Wir sind froh, zehn Tage durchatmen zu können.“

Von Ingo Barrenscheen

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