Handball – Landesliga Damen: Melanie Antoniak scheidet aus / Auch Lea Divjak fehlt in Rhumetal

Torfrauenmangel beim VfL

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Zusammen zum Erfolg: Die Handballerinnen des VfL Wittingen sinnen nach der Hinspielniederlage gegen Rhumetal auf Wiedergutmachung.

ct Wittingen/Rhumetal. Sie haben keine guten Erinnerungen an das Hinspiel. Die Landesliga-Handballerinnen des VfL Wittingen müssen bei der HSG Rhumetal ran (Sonntag, 15 Uhr) und haben nach der Niederlage zum Saisonauftakt noch etwas wiedergutzumachen.

„Das war unser erstes Spiel. Es herrschte große Nervosität und das Zusammenspiel war mangelhaft“, meint VfL-Coach Kai Fischer, der für das Rückspiel bessere Chancen sieht: „Wenn wir unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen können, dann werden wir da was mitnehmen.“ Im Hinspiel kassierte Wittingen viele Gegentore nach Tempogegenstößen, war im Positionsspiel jedoch keinesfalls schlechter. „Leider passen wir uns dem Gegner zu oft an“, moniert Fischer. Mit Lea Divjak und Melanie Antoniak muss der VfL-Trainer zwei Spielerinnen ersetzen, wobei Antoniak in dieser Saison gar nicht mehr für den VfL zum Einsatz kommen wird. Persönlich Gründe führten dazu, dass die Torfrau sich aus dem Team verabschiedete.

„Der Plan ist, dass wir mit einer etatmäßigen Torfrau hinfahren“, verrät Fischer. Wirklich zufriedenstellend ist die Situation freilich nicht. Im Falle einer Verletzung von Torfrau Lena Zergiebel müsste eine der Feldspielerinnen Annemarie Piep oder Svenja Eschert zwischen die Pfosten gehen.

Für den restlichen Saisonverlauf muss der Trainer jedoch eine andere Lösung finden, findet auch Fischer: „Aber wie wir es machen, wissen wir noch nicht.“ Ob eine Torfrau hochgezogen wird oder – wie zu Antoniaks Verletzungszeit am Anfang der Saison – immer nur ein Ersatz zu den Heimspielen dabei ist, steht also noch nicht fest.

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