Handball – Regionsjugend: Wittingen/Stöckens ME verblüfft, WC beendet Sieglos-Serie, Derby-Sieg für Isenhagen/Oesingen

58 Tore in 40 Minuten: Da sagt Trainer „wow“

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Ein ausgeglichenes Derby: Die weibliche D-Jugend der JSG Wittingen/Stöcken II verlor gegen die JSG Isenhagen/Oesingen 11:14.

Regionsliga WC.

JSG Wittingen/Stöcken –

JSG Elm 18:16 (7:5)

ib. „GEWONNEN!“ Rebekka Refardt übertitelte ihren Spielbericht bewusst in Versalien. Denn nach fünf Pleiten am Stück gelang Wittingen/Stöckens WC der Befreiungsschlag gegen Elm – das Hinspiel hatten die hiesigen Handballerinnen noch klar verloren. „Das war heute ein absolutes Kampfverhalten der Mannschaft“, strahlte die Trainerin nach dem Coup gegen den bisherigen Tabellendritten. Ihre Schützlinge hätten allesamt 100 Prozent abgerufen und den Gegner regelrecht zur Verzweiflung gebracht. Das 0:1 sollte der einzige Rückstand für Wittingen/Stöcken bleiben. Und das trotz Handicaps! „Durch die Erkältungswelle hatten wir viele Ausfälle, aber vier Mädchen aus der WD haben ausgeholfen und ihre Sache klasse gemacht“, befand Refardt. „Kein Meckern, keine Verbesserungsvorschläge – einfach top!“

Tore: Skerhutt (6), Kamke (4/3), Baric (3/1), Alpers (3/1), Buhr, Lümmer (je 1).

Regionsliga WD

JSG Wittingen/Stöcken I –

JSG Allertal II 21:5 (10:0)

Die Sieges-Serie geht nahtlos weiter. Der verlustpunktfreie Herbstmeister Wittingen/Stöcken startete erfolgreich in die zweite Saisonhälfte. Nach nervösem Beginn zog Marie Borchers die Zügel an „und von da an war die ganze Mannschaft voll da“, sagte Trainerin Carmen Lümmer. Erwähnenswert: Torhüterin Amelie Schüttenberg ließ mit einer starken Leistung in Halbzeit eins keinen Treffer zu (dabei zwei gehaltene Sieben-Meter). Nach dem Wechsel zeigte Emelie Fischer eine gute Leistung. Lümmers Fazit: „Sonst wie gewohnt ein starkes Team, das besonders in der Abwehr gefallen hat.“

Tore: Kamke (7), Fischer (6), Buhr (4), Pionteck (2), Borchers und Lümmer (je 1).

JSG Wittingen/Stöcken II –

Isenhagen/O. 11:14 (8:8)

Auch wenn es nicht zum Punktgewinn im Derby reichte: Der Auftritt von Wittingen/Stöcken II war ein weiterer Nachweis dafür, dass die Zeiten der Chancenlosigkeit vorbei sind. Die Gastgeberinnen lieferten sich mit Isenhagen/Oesingen ein ausgeglichenes Duell. „Bis zur Halbzeit sah es gut aus“, bekräftigte auch Trainer Kai Schüttenberg. Den kleinen, aber feinen Unterschied machte nach dem 8:8-Gleichstand zur Pause die „sehr gute Torhüterleistung von Lale Scheytza“, hob Gäste-Coach Wolfgang Symmank hervor. Auch Schüttenberg gab zu: „Da hatte sie ihre Glanzzeit, wir haben absolut klare Chancen nicht reingemacht.“ Er lobte Merle Kahrens für ihre Abwehrarbeit.

Tore – Wittingen/St.: Herzberg (9), Dobberstein, Hawellek (je 1); Isenhagen/O.: Burghard (9), Busche (2), Henne (2), Blaue (1).

Regionsliga WE

HSG Müden-Seersh. II –

Wittingen/St. 10:8 (6:4)

Auch wenn das erste Erfolgserlebnis weiter auf sich warten lässt: Die WE aus Wittingen/Stöcken macht Fortschritte. Im Verhältnis zur Hinrunde hielt das Team gegen Müden/Seershausen II schon viel besser mit und lieferte „ein super Spiel“ ab, befand Trainer Arne Gade. Nach der knapp verlorenen ersten Halbzeit verbuchte die JSG dank konzentrierten Kampfes einen Teilerfolg. Gade: „Alle Spielerinnen haben gut in der Deckung gearbeitet und die restlichen Würfe wurden fast alle von der guten Torfrau Franziska Hawellek entschärft.“

Tore: Könemann, Berlin (je 2), Regner, Averbeck, Schmidt, Gade (je 1).

HSC Ehmen –

Isenhagen/. II 21:15 (10:8)

Das erste Spiel der Rückrunde verlief für Isenhagen/Oesingens Küken besser als erwartet. In der ersten Halbzeit benötigten sie zunächst etwas Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. Nach dem Wechsel schlich sich ein wenig Unsicherheit ein, die Abwehr stand nicht mehr sattelfest. Dennoch eine vielversprechende Leistung der JSG. Die vier eingesetzten Maxi-Spielerinnen Kristina Reisich, Enna Feith, Lenya Lüttich und Kim Moser überzeugten auf ganzer Linie. „Ich bin richtig stolz auf die Mädels. In jedem Spiel wachsen sie immer mehr über sich hinaus – wer weiß...“, blickt Co-Trainerin Tanja Moser hoffnungsfroh voraus.

Tore: Moser (6), Izer (4), Lilje (3), Gruppe, Lüttich (je 1).

Reg.-Oberliga MD

JSG Wittingen/Stöcken –

JSG Elm 24:18 (10:8)

Die erste Saison-Niederlage in Zweidorf hatte doch zu einer „gewissen Verunsicherung“ (Trainer Volker Schneemelcher) bei der JSG-MD geführt; das zeigte sich im Heimspiel gegen Elm. „Der Ball lief nicht richtig und auch in der Abwehr fehlte es hier und da an der Abstimmung.“ Lediglich Elias Bammel zeigte seine Qualitäten. Doch Wittingen/Stöcken stabilisierte sich von Minute zu Minute. Entscheidend waren die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit. Die JSG setze sich auf 20:11 ab. So konnte Schneemelcher allen Spielern noch Einsatzzeiten gewähren, am schlussendlich ungefährdeten Sieg änderte dies nichts mehr. Ein Sonderlob erhielten Jannes Dankert durch seine hohe Laufbereitschaft und Hendrik Alpers, der Lücken für seine Mitspieler schuf.

Tore: Dankert (7), Lang (5), Bammel (4), Alpers (3), P. und L. Runge (je 2), Kling (1).

Reg.-Oberliga ME

JSG Wittingen/Stöcken –

Lengede/G. 30:28 (19:11)

„Wow, das ist eine Hausnummer!“ Wittingen/Stöckens Coach Volker Schneemelcher staunte nicht schlecht über 58 Tore in 40 Minuten. Gegen den Tabellenzweiten der Süd-Staffel aus Lengede/Gadenstedt erlief sich die JSG im wahrsten Sinne des Wortes den Auftaktsieg in der Regionsoberliga.

Durch die starke Laufbereitschaft in der Abwehr und das Umschalten ging der hiesige Nachwuchs mit einer 19:11-Führung in die Pause. Der Gast war mit zwei starken Spielern ausgestattet (erzielten 24 Tore) und forderte der JSG nach dem Wechsel alles ab. Der feine Unterschied: Die JSG trat als Mannschaft auf und gewann folgerichtig dank des unbändigen Siegeswillens.

Tore: Schüttenberg, Bammel, Könemann (je 6), Buhr, Hawellek, Evers, Klatt, von Campen (je 2), Bohne, Lütkemüller (je 1).

Regionsklasse ME

ZSV Brome –

Wittingen/St. 21:16 (8:9)

Es hat wieder nicht ganz gereicht. Nach einem guten ersten Rückrunden-Spiel in der Vorwoche hatten sich Spieler und Trainer aus Wittingen/Stöcken wohl etwas zu viel ausgerechnet. Gegen Brome sollte nun ein kleines Handballmärchen wahr werden. Die erste Halbzeit wurde auch noch mit 9:8 gewonnen. Doch letztlich setzte sich die Cleverness des ZSV gegen die noch unerfahrene und zum Schluss auch kräftemäßig unterlegene JSG-Reserve durch. Dennoch eine ordentliche Mannschaftsleistung, bilanzierte Wittingen/Stöckens Coach Ralf Borchers.

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