Rudern – 1./2. Bundesliga: Ex-Hankensbütteler steigt mit Lübecker RG auf

Toller Triumph für Tribian

Der Marzipan-Achter aus Lübeck legte sich mit dem Ex-Hankensbütteler Ingo Tribian (4.v.l.) beim Saisonfinale in Hamburg mächtig ins Zeug und schaffte noch den Aufstieg in die Bundesliga. Foto: privat

Hamburg/Hankensbüttel. Zuckersüßer Saisonabschluss. Der Marzipan-Achter der Lübecker Ruder-Gesellschaft erwischte im letzten Wettkampf der 2. Bundesliga einen Schokoladentag und schaffte in Hamburg doch noch den Aufstieg in die Bundesliga.

Die Riege um den früheren Hankensbütteler Ingo Tribian, die sich schon länger im oberen Tabellendrittel festgesetzt hatte, gewann auf der Alster alle Läufe und sicherte sich die Staffelmeisterschaft vor den Booten aus Dresden und Hannover. „Das war die Krönung der guten Saisonleistung“, freute sich Henning Tribian über die Rückkehr der Lübecker in die Elite-Runde der Ruderer.

Für die kommende Saison gab Lübecks Trainer Björn Lötsch den Klassenerhalt als Ziel aus. „Im Vergleich der geruderten Zeiten haben wir uns bei allen fünf Renntagen immer im Bereich der Plätze fünf bis acht der Erstligisten befunden. Ziel muss es sein, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben“, meinte Lötsch.

In der ersten Liga gibt es dann für Ingo Tribian und die übrige Besatzung des Marzipan-Achters ein Wiedersehen mit weiteren Ruderern aus dem Isenhagener Land.

Denn das Boot der Renngemeinschaft RV Rauxel/Celle, dem mit Dominic Imort, Nils Wengenroth und Peter Kluge auch drei Nordkreisler angehören, schaffte mit dem achten Rang in der Abschlusstabelle den Klassenverbleib und sind in der kommenden Saison ein Lübecker Konkurrent.

Zum Saisonabschluss waren die RV-Ruderer ersatzgeschwächt angetreten. Ausgerechnet in Hamburg hatte Rauxel/Celle auf Imort und Wengenroth verzichten müssen.

Das Boot mit Junioren-Weltmeister Kluge erwischte zwar einen glänzenden Start, legte über die Kurzdistanz von 270 Metern eine Bestzeit hin. Diese Form konnte der RV-Achter aber nicht halten und fiel noch auf den 13. Platz zurück. Letztlich unerheblich! Im kommenden Jahr starten zwei Achter mit Nordkreis-Besetzung in der ersten Liga. Allererste Sahne!

Von Matthias Jansen

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