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TTC Hankensbüttel: Aus Freude wird Frust

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Von: Marvin Scholz

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Erst souverän, dann die Pleite: Der TTC Hankensbüttel (Lars Wasserscheidt) triumphierte in der Tischtennis-Kreisliga zunächst in Wesendorf, scheiterte anschließend an Triangel.
Erst souverän, dann die Pleite: Der TTC Hankensbüttel (Lars Wasserscheidt) triumphierte in der Tischtennis-Kreisliga zunächst in Wesendorf, scheiterte anschließend an Triangel. © Aron Sonderkamp.

Wesendorf/Hankensbüttel – Auf einen großen Jubel folgte eine ebenso große Ernüchterung! Am Doppel-Spieltag in der Tischtennis-Kreisliga setzte sich der TTC Hankensbüttel zuerst am vergangenen Freitag beim Wesendorfer SC durch (7:2), um zwei Tage später eine bittere Pleite gegen den SV Triangel einstecken zu müssen (1:7).

Wesendorf – TTC Hankensbüttel 2:7

Als durchaus gelungen kann der neutrale Beobachter den TTC-Start in die Saison bezeichnen. Sofort setzten sich Lars Winterscheidt und Heiko Deden im Eingangsdoppel durch (1:3), im Anschluss daran erkämpften sich Christian Chmelensky und Daniel Busche den nächsten Punkt (2:3). Tatsächlich gelang es dem Auswärts-Team, auf den guten Start noch eine Nuance draufzusetzen. Wasserscheidt eröffnete ebenso die Einzelmatches und durfte für sein Team gleich zweifach jubeln (3:1, 3:2) – auch Team-Kollege Chmelensky manifestierte einmal mehr seine Qualität und ließ Jörg Fromhage (3:1) und Mario Meine (3:2) nur wenig Chancen zur Gegenwehr. Auch Busche blieb gegen Meine standhaft (3:1). „Es war ein insgesamt souveräner, ungefährdeter und verdienter Sieg“, bilanzierte Heiko Deden, Mannschaftsführer des TTC.

TTC Hankensbüttel – SV Triangel 1:7

Auf den zuvor eingefahrenen Erfolg konnte der TTC keine Schüppe drauflegen. Das Duo Wasserscheidt und Deden hielt die Doppelmatches noch ausgeglichen, nachdem das SV-Duo Nils Singpiel und Harry Wolze die Führung für den Gast besorgte. Sehr einseitig hingegen sollte es in den Einzelspielen zugehen. Singpiel ließ Wasserscheidt (3:2) und Deden (sogar 3:0) verzweifeln, aber auch Oliver Reichardt bezwang das Duo mit 3:2 und 3:1. Harry Wolze (3:2 gegen Chmelensky) und Gerd Cachei (3:2 gegen Busch) vermiesten die Hankensbüttel-Stimmung am Sonntag und fuhren ihrerseits den recht deutlichen Sieg ein. Wegen der Fünf-Satz-Niederlage war der TTC umso enttäuschter. „Da war mehr drin, als das Ergebnis letztlich widerspiegelt“, erklärte Mannschaftskapitän Deden im Nachgang. Hankensbüttel reiht sich somit vorerst auf dem vierten Rang ein – mit einem Sieg und einer Niederlage.

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