Tischtennis – Youngster holt überraschend Einzel-Titel

Timon Heers foppt Groß Oesingens Elite

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Überraschend in vorderster Front: Youngster Timon Heers (l.) wurde Oesinger Einzel-Vereinsmeister vor Roger Swit.

red Groß Oesingen. Noch eine Auflage bis zum Jubiläum: Die Tischtennis-Sparte des SV Groß Oesingen hat jüngst seine 49. Einzel-Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Von insgesamt 39 aktiven Spielern fanden sich 16 Akteure ein, um den Titel zu erringen.

Und der Wettbewerb endete nach dem Final-Krimi mit einer faustdicken Überraschung.

Aber von Beginn an: Zunächst wurden die Teilnehmer in zwei Achter-Gruppen gelost – jede Staffel ermittelte dann im Spielmodus jeder gegen jeden die Teilnehmer für das Viertelfinale. In der Runde der besten Acht setzten sich mit Gernot Tetzlaff (3:0 gegen Jörg Lindmüller) und Roger Swit (3:1 gegen Holger Brandmeyer/musste im vierten Satz verletzungsbedingt aufgeben) Erste-Herren-Spieler in internen Teamduellen durch. Zudem gewann Thorsten Swit 3:0 gegen Günter Struck. Für das erste Achtungszeichen sorgte Timon Heers aus der Zweiten gegen Groß Oesingens aktuelle Nummer zwei Josef Heinrich (3:1).

In der Vorschlussrunde gab es, wie bereits im Vorjahr, das reizvolle Bruderduell zwischen Thorsten und Roger Swit. Letzterer revanchierte sich für die erlittene Niederlage 2016 und schaltete nach einem spannenden Spiel den Titelverteidiger mit 3:2 aus. Im zweiten Halbfinale unterstrich Heers seine gute Form und legte mit Tetzlaff den nächsten Bezirksklassen-Akteur durch ein 3:1 auf Eis. In der Vorrunde hatte der Youngster das Duell noch verloren.

Da mit Roger Swit und Timon Heers zwei Spieler das Endspiel buchten, die bisher noch ohne Einzeltitel waren, war klar, dass ein neuer Name auf dem Siegerpokal eingraviert werden würde. Zunächst ging Favorit Swit mit 2:0-Sätzen in Führung. Wer aber glaubte, die Entscheidung sei schon gefallen, hatte die Rechnung ohne den Herausforderer gemacht. Heers kämpfte sich bravourös zurück und erzwang den fünften Satz, den er dann ebenfalls mit 11:8 für sich entschied. Was für ein Paukenschlag! Dafür wurde der Shootingstar durch den Ehrenspartenleiter Erich Milter mit dem Pokal ausgezeichnet.

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