Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz mit 3:1-Heimsieg gegen 1. FC Wolfsburg

Thielemann-Elf zurück in Erfolgsspur

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Ein hartes Stück Arbeit bis zu den drei Punkten: Der VfL Wahrenholz (rechts Daniel Müller) schlug den 1. FC Wolfsburg zuhause mit 3:1. 

Wahrenholz – Wenn man denn überhaupt von einer Mini-Krise beim VfL Wahrenholz sprechen konnte, so ist diese seit gestern überwunden. Und siehe da: Wenn der Kader wieder Normalgröße hat, läuft es auch wieder bei der Elf von Trainer Thorsten Thielemann.

Nachdem in den letzten beiden Auswärtspartien zusammen nur ein Zähler – allerdings mit recht dünner Personaldecke – verbucht wurde, bezwangen die Schwarz-Gelben gestern den 1. FC Wolfsburg mit 3:1 (1:0) und bejubelten damit ihren insgesamt vierten Saisonsieg.

„Diesmal waren fast alle Spieler da, was auch sehr wichtig war. Gegen Wolfsburg braucht man den einen oder anderen guten Mann, den man auch mal von der Bank bringen kann“, erklärte VfL-Co-Trainer Jan Schöbel. Auch wenn die Mannschaft als Kollektiv funktionierte, so stachen drei Akteure heraus. An Zahlen gemessen waren dies zweifelsohne Marcell Meyer (zwei Tore) und Jan Evers (ein Tor, zwei Vorlagen), doch auch Jan Reitmeier wusste im Mittelfeld mit viel Lauf- und Einsatzbereitschaft zu überzeugen.

Die ersten 20 Minuten gingen noch recht klar an die Wolfsburger. „Da haben wir nicht so recht ins Spiel gefunden und hätten durchaus hinten liegen können“, gab Schöbel zu. Doch die Schwarz-Gelben steigerten sich im Verlaufe der ersten Hälfte und gingen durch einen 20-Meter-Flachschuss von Meyer nach Evers-Vorlage auch verdient in Führung.

Noch mehr Spielanteile verbuchte das Thielemann-Team nach Wiederbeginn. Die Überlegenheit wurde dann auch in das 2:0 durch Meyer umgemünzt. „Danach hatte man das Gefühl, dass sich der 1. FC aufgegeben hat“, so der Trainer-Assistent. Mit ihrer einzigen echten Gelegenheit nach Wiederbeginn gelang den Gästen durch Francesco Spanu jedoch der 1:2-Anschluss. Es wurde also noch einmal spannend. „Allerdings standen wir hinten sicher und haben nichts mehr zugelassen“, machte Schöbel deutlich. Endgültig den Deckel auf diese Partie packte dann Evers in der Schlussminute mit dem 3:1. Der VfL-Blick richtet sich somit weiter nach oben.

VON FLORIAN SCHULZ

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