2. Dartturnier des VfL Wahrenholz: Pia Alms/Jan-Patrick Schön triumphieren

Der Taterbusch als Ally Pally

Volle Hütte beim Ally Pally: Das zweite Dartturnier des VfL Wahrenholz lockte 54 Teilnehmer an.
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Volle Hütte beim Ally Pally: Das zweite Dartturnier des VfL Wahrenholz lockte 54 Teilnehmer an.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Wahrenholz – Das berühmte „One hundred and eighty“, das für jeden Dart-Fan wie Musik in den Ohren ist, glückte nur Niklas Germer beim Aufwärmen. „Aus Versehen“, merkte Organisator Stefan Frommelt schmunzelnd an.

Aber auch ohne das Nonplusultra an der Scheibe wurde bei der zweiten Auflage des Dart-Turniers beim VfL Wahrenholz großer Sport geboten. 54 Teilnehmer, also zwei mehr als bei der Premiere 2018, verwandelten den Sportpark Taterbusch für gut acht Stunden wieder ins Ally Pally.

Vermutlich wären sogar noch mehr Anhänger dem Pfeil-Fieber erlegen. „Aber uns kam der Faslam dazwischen“, erläuterte Frommelt. Einen großen Sprung nach vorne machte die Gaudi in Sachen Ablauf. „Organisatorisch werden wir immer besser. Im ersten Jahr war alles noch ein bisschen durcheinander.“ Der Grundstock ist also gelegt, im kommenden Jahr soll die Veranstaltung dann komplett in die Hände der neu geschaffenen Dartsparte übergehen.

Der Modus sei kompliziert, räumte Frommelt ein. Gespielt wurde in Zweierteams im doppelten K.o.-System – von 301 Punkten runter (ab dem Halbfinale mit Doppel-Out) auf drei Boards. Sprich: Jedes Tandem durfte sich eine Niederlage im Laufe des Wettbewerbs leisten und konnte sich als Lucky Loser immer noch fürs Finale qualifizieren.

Bei der zweiten Schlappe allerdings war Endstation. Als bester Einzeldarter tat sich Marcell Meyer mit einer stattlichen 140 hervor, den Sieg aber trug – völlig zurecht – das Gespann Pia Alms/Jan-Patrick Schön davon. „Sie haben nicht ein Spiel verloren“, unterstrich Frommelt. Überhaupt seien „die Frauen echt stark“ gewesen.

Im Finale setzten sich Alms/Schön schließlich souverän mit 2:0-Sätzen gegen Mirko Evers/Fabian Treiber durch. Zum zweiten Mal übrigens im Laufe des langen Tages, denn Evers/Treiber hatten sich trotz der Niederlage zuvor doch noch bis zum Showdown vorgekämpft. Das Siegerduo löste damit die verhinderten Titelverteidiger Yannick Kutscher/Jannis Wegmeyer ab.

VON INGO BARRENSCHEEN

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