Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz will heute (18.45 Uhr) im Heimspiel seinen Lauf fortsetzen und oben dran bleiben

Tableau trügt: Gryglewski warnt vor Mörse

Leute, aufpassen! Der Wahrenholzer Coach Torben Gryglewski (M.) ermahnt seine Spieler gegen Mörse zur Vorsicht. Foto: Barrenscheen

Wahrenholz. Die Ausgangslage ist verheißungsvoll. Sieben Punkte aus drei Spielen, Lauerstellung auf Platz vier – und nun zwei Heimspiele binnen vier Tagen vor der Brust. Fußball-Bezirksligist VfL Wahrenholz kann eine goldene englische Woche erleben.

„Das wäre ein Traum“, bekräftigt Trainer Torben Gryglewski einerseits, schärft andererseits aber die Sinne für den heutigen Gast TSG Mörse (18. 45 Uhr).

An und für sich ein Club, den der Wahrenholzer Coach „zu den starken Teams zählt“. Das Tableau sagt zunächst einmal etwas anderes aus. Mörse ist noch nicht so recht aus dem Quark gekommen, steht mit nur einem Zähler aktuell auf einem Abstiegsplatz. „Das spiegelt aber nicht das Leistungsniveau wider“, betont Gryglewski.

Mörses jüngste 2:4-Niederlage gegen Überraschungs-Spitzenreiter Holzland (nach 2:0-Führung!) verlief sehr unglücklich. Vorab trotzte die TSG dem Absteiger SV Calberlah immerhin ein torloses Remis ab. In Bestbesetzung und Bestform sei die Mannschaft von Thomas Orth „eine Hausnummer“, bläut Gryglewski seinen Mannen Konzentration ein. Aufpassen muss das Taterbusch-Team bei den gefährlichen Standards von Ronny Gritzka. Und Stürmer Artur Rose ist landauf, landab gerühmt. „Sie werden uns alles abverlangen und versuchen, den Bock umzustoßen.“

Wahrenholz indes will genauso weitermachen wie zuletzt. Wochenspiele hätten immer ihre Besonderheiten, weiß der VfL-Coach. So fehlt etwa Jan Reitmeier berufsbedingt, eine Position in der Innenverteidigung muss neu besetzt werden. Auch die unmittelbare Vorbereitung ist eine andere. Der Wechsel auf den Flutlicht-bestückten B-Platz das andere. „Das muss man erst einmal alles meistern“, unterstreicht Gryglewski. Aber all das soll der Leistung keinen Abbruch tun. „Wir wollen versuchen, unseren Lauf beizubehalten. Das Ziel sind drei Punkte, um oben dran zu bleiben.“

Von Ingo Barrenscheen

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