Fußball – Kreisliga: 1:0-Auftaktsieg für VfL vor Augen des künftigen WSC-Coaches

Suskevics’ Tor langt Wittingen

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Mit Volldampf voraus! Wittingens (M. Nick Schnöckel) gute Ausdauer und Spielanlage im ersten Spiel nach der Winterpause überraschte VfL-Trainer Naim Fetahu positiv. Der WSC (r. Justus Kelm) hingegen erlitt einen Rückschlag.

Wesendorf – Wie gewonnen, so zerronnen. Eine Woche nach dem Paukenschlag-Auftakt von Kästorf holte den Wesendorfer SC der triste Alltag in der Fußball-Kreisliga wieder ein. Die Kicker vom Heidelandstadion unterlagen gestern dem VfL Wittingen/S. zuhause mit 0:1 (0:1).

Das goldene Tor erzielte Evgeni Suskevic in der 28. Minute.

In Summe ein verdienter Erfolg für die Brauereistädter bei ihrem Debüt 2020. Denn der VfL erspielte sich während der 90 Minuten doch ein recht klares Chancenplus, nutzte entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten nur eine davon – und hielt die Null. „Das passiert auch mal“, lachte Offensiv-Verfechter Naim Fetahu. „Wichtig sind die drei Punkte, egal wie.“ Im ersten Match nach der Winterpause sei die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor noch nicht so da gewesen. Dafür die Kondition wie auch spielerische Elemente. Wittingens Coach staunte: „Wir waren überraschend gut, hatten viel Power nach vorne.“

Die Pausenführung ging allemal in Ordnung, wenngleich der WSC beim entscheidenden Treffer Abseits monierte. Wesendorfs Co-Trainer Hans Götz kritisierte: „Wir haben uns in der ersten Halbzeit nicht so präsentiert wie gegen Kästorf.“ Wobei sich das Heimteam nach Wiederbeginn schon steigerte, aber kaum wirklich zwingende Offensivaktionen zustande brachte. Anders als die Wittinger: Kamil Pawlak etwa traf mit einem Freistoß noch die Latte. So hing der Dreier bis zum Schluss am seidenen Faden.

Götz war letztlich milde gestimmt: „In Hälfte zwei war wieder mehr Willen auf dem Platz zu sehen. Der Kampf und die Laufbereitschaft waren da.“ Dennoch standen die Blau-Weißen mit leeren Händen und konnten sich nicht von den Abstiegsrängen absetzen.

Zaungast bei der Niederlage war übrigens Thorsten Hahn, der zur neuen Saison den Cheftrainer-Posten beim WSC von Matthias Hopp übernehmen wird. Mehr dazu morgen im IK.

VON INGO BARRENSCHEEN

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