Fußball – Kreisliga: VfL Knesebeck sieht in Ummern geballte Offensivkraft auf sich zurollen

„Sturm in den Griff bekommen“

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Geballte Offensivpower gegen unberechenbare Einhörner: Der VfL Knesebeck (r. Sven Marquardt, 2. v. l. Francesco Natale) gastiert am fünften Spieltag der Fußball-Kreisliga zum Spitzenspiel beim VfL Germania Ummern.

Ummern. Langsam aber sicher trennt sich die Spreu vom Weizen in der Fußball-Kreisliga. Passend dazu steigt am Sonntag (15 Uhr) das erste echte Spitzenspiel zweier Nordkreis-Teams. Der VfL Knesebeck gastiert dann beim angriffslustigen VfL Germania Ummern.

Beide Mannschaften können auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken, sind bislang noch ungeschlagen. In der Tabelle liegen die Einhörner noch zwei Platzierungen vor den Ummeranern, auch weil die Mannschaft von Germania-Coach Thorsten Hahn ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Allerdings kann sich die Konstellation nach der Begegnung ganz schnell ändern. „Für uns ist es bereits das zweite Top-Spiel nach Leiferde. Danach werden wir sehen, ob wir oben zur Spitzengruppe mitgehören“, meint Sebastian Sommer, Co-Trainer des VfL Knesebeck. Doch um etwas aus Ummern mitzunehmen, muss bei den Einhörnern alles passen. Das weiß auch Sommer, der den Gegner in den höchsten Tönen lobt. „Für mich sind sie der Favorit auf den Aufstieg. In der vergangenen Saison sind die Dritter geworden. Und jetzt haben sie mit Jannes Drangmeister noch einen zweiten Wunderstürmer dazubekommen.“

Dieser stellte sein Können auch schon vielfach unter Beweis, führt mit sieben Treffern die Torschützenliste in der Kreisliga an. „Den Sturm müssen wir in den Griff bekommen. Dann ist was möglich“, so Sommer. Als kleinen Vorteil sehe er es jedoch an, dass seine Truppe unberechenbarer ist: „Wir haben mehrere Torschützen in unsere Reihen. Da kann jeder treffen.“

Von Jannis Klimburg

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