Fußball – Bezirksliga: Einsatz des Wahrenholzer Spielmachers in Fallersleben möglich / Koch fehlt rotgesperrt

Stüder Schamane macht Meyers Muskeln mobil

Eingespielt: Die Wahrenholzer Innenverteidiger Jan Bendig (vorne) und Christopher Hartmann ließen die Gegner verzweifeln. Foto: ib

mj Wahrenholz. Nebelschwaden, süße-naturnahe Düfte und entspannende Klänge. Fußball-Bezirksligist VfL Wahrenholz geht vor dem Auswärtsspiel beim VfB Fallersleben (Sonntag, 15 Uhr) in die Öko-Offensive.

Nicht, dass jetzt im Vereinsheim am Taterbusch Räuerstäbchen brennen, Dinkelkekse und Brennesseltee gereicht würden. Keineswegs! Viel mehr vertrauen die Gelb-Schwarzen beim Heilungsprozess von Mittelfeldspieler Marcell Meyer auf eigentlich eher unkonventionelle Methoden.

„Wir haben ihn jetzt zu einem Wunderheiler nach Stüde geschickt“, verrät Trainer Volker Streilein. Nach seinem Muskelbündelriss in der letzten Saison war Meyer bei vielen Ärzten und Physiotherapeuten in Behandlung. Dennoch klagte er weiter über Schmerzen.

Bis zur Stippvisiten beim Stüder Schamanen. Diese Methode macht es möglich. Der Spielmacher springt wieder über Stock und Stein. „Er hat überragend trainiert, sofort wieder acht Tore geschossen. War Chef auf dem Platz“, ist Streilein begeistert.

Dank der Wunderheilung ist Meyer eine Alternative für die Partie beim ebenfalls top-gestarteten VfB aus Fallersleben. „Wenn er sagt, Trainer ich kann und will, dann wird er auch seinen Einsatz bekommen“, legt sich Streilein fest.

Gerade nach dem Ausfall von Lars Koch (Rot-Sperre) ist Meyers Rückkehr willkommen. Und auch bei Andreas Borchert sieht es stark nach einer Rückkehr aus. „Er macht im Training einen guten Eindruck“, lobt der Wahrenholzer Trainer.

Alles Anzeichen, die Streileins Zuversicht bestärken, auch in Fallersleben erfolgreich zu sein. „Wenn wir frech auftreten und alles abrufen, dann können wir mit jedem Team der Bezirksliga mithalten“, sagt Streilein, der sich auf die Stärken seiner Mannschaft konzentrieren will.

So macht ihm auch die Fallerslebener Offensive um den Ex-Bromer Pierre Wodarsch keine Sorgen. Jan Bendig und Christopher Hartmann können zusammen in der zentralen Abwehr auflaufen. Auf rechts soll Daniel Müller verteidigen.

Mit einem Auge schaute er auch auf den Gegner. Das vorgezogene Spiel zwischen dem VfB und dem MTV Isenbüttel schaute sich Co-Trainer Ralf Ende an. Alle Erkenntnisse wird er dann berücksichtigen.

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