Fußball – Wittinger Kreispokal:

WSC streicht die Segel

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Der Wesendorfer SC (blaue Trikots) verabschiedet sich bereits im Achtelfinale aus dem Wittinger Kreispokal. Beim Underdog TuS Seershausen/Ohof setzte es eine deutliche 1:4-Schlappe.

Seershausen. Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Ein Lieblingsspruch der vielen Übungsleiter, der sich einmal mehr bewahrheitet hat.

Denn in der dritten Runde des Wittinger Kreispokals musste sich der Favorit Wesendorfer SC dem Underdog TuS Seershausen/Ohof mit 1:4 (0:2) beugen und somit vorzeitig die Segel streichen.

„Wir hätten gerne letzte Woche gespielt. Da waren die Jungs noch mehr im Saft und wir hatten nicht so eine enge Personaldecke wie jetzt“, seufzte Wesendorfs Trainer Matthias Hopp. Wahrlich pfiffen die Blau-Weißen aus dem letzten Loch. Einige Akteure aus der zweiten Mannschaft und der Jugend mussten mitaushelfen. Diesen Spielern machte Hopp auch keinen Vorwurf: „Sie haben alles versucht. Im Gegensatz zu manch arrivierten Spielern.“

So ist der Spielbericht schnell erzählt. Weil die Gäste sich zu viele einfache Fehler in der Defensive leisteten, war der TuS Seershausen/Ohof nach 38 Minuten bereits mit einem Bein im Viertelfinale. Auch nach dem Wechsel sei kein Aufbäumen seiner Mannschaft zu sehen gewesen, berichtete Hopp. „Seershausen war viel griffiger und hat sich cleverer angestellt.“ So auch in der zweiten Hälfte. Wieder musste der WSC zwei weitere Gegentore hinnehmen. Wieder leitete ein eigener Fehler die Treffer ein. Das letzte Wort wiederum hatte der WSC. Justus Kelm traf per Freistoß zum 4:1-Endstand.

• Tore: 1:0, 3:0 Kühne (5., 57.), 2:0, 4:0 Ziegler (38., 80.), 4:1 Kelm (90.).

Von Jannis Klimburg

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