Handball – Verbandsliga Herren: Nach deutlichem Sieg über Wietzendorf gibt es nur wenig Kritik / Torwart Sablottny stark

VfL stets Herr der Lage: Jetzt der Feinschliff

Den Handball-Herren aus Wittingen (Marten Schultze/weiße Trikots) gelang gegen den TSV Wietzendorf die Revanche für die Hinspiel-Niederlage. Foto: Jansen

Wittingen. Die Stimmung bei den Verbandsliga-Handballern des VfL Wittingen war gelöst. Dem 38:20-Heimsieg über den TSV Wietzendorf folgte bei vielen VfL-Spielern schnell ein zufriedenes Lächeln.

„Die Jungs dürfen sich auch freuen“, meinte Trainer Mike Mühlenbruch. „Schließlich haben sie die Partie deutlich gewonnen“, freute sich der Wittinger Übungsleiter nicht nur über zwei weitere Pluspunkte auf der Habenseite.

Durch den klaren Erfolg beseitigten die Brauereistädter auch einen Makel der bisherigen Spielzeit. „Wir haben am ersten Spieltag in Wietzendorf eine unserer deutlichsten Niederlagen hinnehmen müssen. Der Stachel hat natürlich noch gesessen“, meinte Mühlenbruch, der seinen Spielern bei allen Revanche-Gelüsten ein Kompliment machte. „Die Jungs haben sich nicht auf das Hinspiel versteift, sondern sind die Aufgabe konzentriert angegangen.“

Nur einmal gerieten die Gastgeber vor lautstarker, heimischer Kulisse in Bedrängnis. Nach einer schnellen 5:1-Führung kam Wietzendorf – die Mühlenbruch zu den spielstärksten, weil sehr variantenreichen Mannschaften der Liga zählte noch auf 6:4 heran. Wittingen blieb unbeeindruckt und zog auf 10:4 davon. Ein Vorsprung, den die Gastgeber bis zum Spielende nicht mehr schrumpfen ließen.

Und das, obwohl Mühlenbruch früh Spielern aus der zweiten Reihe Einsatzzeit gewährte. Neben Arne Gades, der wegen einer Zerrung im Hüftbereich schon nach einer Viertelstunde verletzt ausfiel, beobachteten weitere Leistungsträger lange Zeit das Geschehen von der Ersatzbank.

„Dass wir trotzdem nichts eingebüßt haben, sondern den Vorsprung noch ausgebaut haben, ist sehr erfreulich“, strahlte Mühlenbruch.

Einen großen Anteil neben dem zwölffachen Torschützen Janosch Kochale hatte Schlussmann Stefan Sablottny, der den verletzten Bastian Albrot vertrat. „Das war herausragend und hat mich sehr gefreut. Beim Training war Stefan nicht so zufrieden, hat im Spiel aber umso mehr überzeugt“, so das gute Zeugnis für den Fänger, der gleich mehrere gute Gelegenheiten des Gegners entschärfte.

„Wenn er die nicht hält, wird es vielleicht noch spannend, ganz sicher aber nicht so deutlich“, meinte Mühlenbruch, der anders als zu Beginn der Saison seine Mannschaft auf einem guten Weg sieht. „Das war schon fast optimal. Wir sind auf der Höhe. Jetzt geht es nur noch um Feinheiten.“

Von Matthias Jansen

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