Fußball – Bundesliga: Wolfsburg muss bei S04 auf einige Spieler verzichten

VfL startet mit Personalsorgen

Einige Spieler auf dem Bild werden aufgrund von Verletzungen in Gelsenkirchen nicht mit von der Partie sein, dennoch traut sich der VfL Wolfsburg einen erfolgreichen Rückrundenstart zu. 
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Einige Spieler auf dem Bild werden aufgrund von Verletzungen in Gelsenkirchen nicht mit von der Partie sein, dennoch traut sich der VfL Wolfsburg einen erfolgreichen Rückrundenstart zu. 

Gelsenkirchen – Die lange Leidenszeit hat ein Ende. Denn die Fußball-Bundesliga erwacht aus ihrem einmonatigen Winterschlaf.

So auch der VfL Wolfsburg, der am Sonntag (18 Uhr) beim krisengeschüttelten FC Schalke 04 antreten muss und dann seinen Positivlauf von drei Siegen in Folge unbedingt fortsetzen möchte.

Allerdings müssen die Wölfe morgen wohl mächtig improvisieren, was das Personal angeht. Nach der bitteren Diagnose von Torjäger Daniel Ginczek, der noch mindestens zwei Monate ausfallen wird, haben sich unter der Woche auch Josuha Guilavogui und William im Training verletzt.

Ein Einsatz von Letzterem kommt nicht in Frage. „Das ist schade für Josh. Er strotzte vor Kraft“, so VfL-Coach Bruno Labbadia. Bei William besteht noch Hoffnung, dass seine Wade bis morgen noch verheilt. „Es ist wesentlich besser geworden“, so der Trainer, „wir haben alles gemacht. Unsere Physios und Ärzte hatten gute Ideen.“

Bittere Nachrichten dagegen gab es für Ignacio Camacho. Der Spanier, der bereits im Oktober am linken Sprunggelenk operiert wurde, muss wieder unters Messer. Wann der 28-Jährige den Grün-Weißen wieder helfen kann, ist noch ungewiss.

Vor allem in der Offensive drückte der Schuh. Ginczek fällt länger aus, Wout Weghorst ist noch nicht bei 100 Prozent. Jedoch überzeugte Admir Mehmedi in der Vorbereitung mit vier Treffern aus den zwei Testspielen.

Für das Mittelfeld hat sich Labbadia schon einen Plan überlegt. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Viele drängen dort rein und da sind wir daher noch offen in der finalen Entscheidung. Rexhbecaj wäre sicher eine gute Alternative für Guilavogui.“

Trotz der schlechten Vorzeichen bleibt Labbadia aber gewohnt optimistisch: „Wir freuen uns sehr auf den Start. Es ist immer schön, mit Rückenwind aus der Hinrunde in die zweite Hälfte der Saison zu starten.“

Noch viel mehr als der VfL braucht Schalke 04 die Punkte. Die Königsblauen stehen mit nur 18 Zählern auf dem 13. Platz und damit weit hinter ihren eigenen Möglichkeiten.

Labbadia warnt dennoch: „Ich sehe Schalke als eine sehr gute Mannschaft, die nicht umsonst Vizemeister wurde. Die aktuelle Situation zeigt nur, wie eng die Liga ist und dass man leicht in eine solche Lage kommen kann.“

VON JANNIS KLIMBURG

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